Trekkingräder: Bestseller zwischen 700 und 900 EUR

Trekkingräder im Test bei \"Radtouren\"Fast jedes dritte verkaufte Fahrrad in Deutschland ist ein 28-Zoll-Trekkingrad. Die Zeitschrift „Radtouren“ nennt diese deswegen zurecht „Volksräder“ und widmete acht von ihnen einen ausführlichen Test. Die Räder stammen dabei aus der verkaufsstarken Preisgruppe zwischen 700 und 900 Euro. Die Zeitschrift lobte fast alle Modelle als Allrounder mit guter Ausstattung sowie die Hersteller für das seit Jahren konstant bleibende gute Preis-Leistungsverhältnis. Drei Trekkingräder unter den insgesamt als "Bestseller" gewerteten Rädern konnten sogar eine Test-Auszeichnung einfahren.

Als Topp-Produkt präsentierte sich im Test das Radon TCS 7.0, das laut „Radtouren“ bei einem Preis von 799 Euro Luxusausstattung zum Schnäppchenpreis bietet. Das Versandrad lag sowohl in der Komfortwertung (Federgabel, Griffe, Sitzposition) als auch in der technischen Ausstattung (fast lückenlose Shimano LX-Gruppe) vorn und lässt sich auch für Touren schwer bepacken. Gute Fahreigenschaften und die sichere Lichtanlage punkteten in der Alttagswertung.

Ebenfalls als sehr gut wurde das Gudereit LC-45 eingeordnet. Auch hier dominieren Komfort und Alltagstauglichkeit sowie eine hohes Sicherheitsniveau bei Lichtanlage, Systemgepäckträger oder Kettenschutz. Allerdings taugt es weniger für eine sportliche Fahrweise, sondern zeigt seine Stärken eher auf Touren – für die es sehr stark beladen werden darf. Der dritte Einser-Kandidat schließlich ist das Stevens Bike Primavera Luxe. Optisch mit seinem Weiß-in-Weiß-Design schon ein Genuss, überzeugte das Bike im Test mit seiner maßstabsetzenden Verabeitung und mit einem spurtreuen Fahrverhalten auf allen Streckenprofilen., auch wenn einmal ein etwas flotteres Tempo angeschlagen wird. Fazit: Der beste Allrounder im Test.

Insgesamt fiel im Test positiv auf, dass die Hersteller durch die Bank wartungsarme und zuverlässige Bauteile, zum Beispiel bei Bremsen oder Dynamos, verwenden. Eine 27-Gang-Kettenschaltung gilt mittlerweile in diesem Segment ebenfalls fast als Norm wie auch eine Federgabel zwischen 50 und 63 Millimeter. Die kleinen Details machen also letztendlich den Unterschied aus - und die Kaufentscheidung nicht einfach. Ein Blick in die Testergebnisse, die wie für Sie hier zusammengetragen haben, könnte Ihnen die Entscheidung vielleicht etwas leichter machen.