Medikamente Rheuma

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Produktwissen und weitere Tests

Arthrose, Gelenkbeschwerden Stiftung Warentest Online 4/2010 - Bemerken Sie öfter oder anhaltend ein als unangenehm empfundenes Herzklopfen (zwischen 0,1 und 1 Prozent), sollten Sie mit dem Arzt darüber sprechen (siehe auch Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" (im Internet unter http://www. medikamente-im-test.de)). COX-2-Hemmer können Blutungen, Entzündungen und Geschwüre in der Speiseröhre, in Magen und Zwölffingerdarm hervorrufen (weniger als 0,1 Prozent). Kleinere Schäden bleiben oft unbemerkt;

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Infos zur Kategorie

Die hier aufgeführten Medikamente gegen rheumatische Erkrankungen wirken ausschließlich schmerzlindernd und entzündungshemmend. Je nach Stärke des Wirkstoffes sind diese Medikamente verschreibungspflichtig und sollte nicht ohne ärztliche Aufsicht über längere Zeit eingenommen werden. Die als Basismedikamente bekannten Wirkstoffe (Immunsuppressiva) müssen als lebenslängliche Dauertherapie eingenommen werden. Die Volkskrankheit Rheuma kann durch den Nachweis von Antikörpern und genetischen Markern im Blut, sowie mit verschiedenen Bildverfahren (Röntgen, Computertomografie etc.) einigermaßen sicher diagnostiziert werden. Es handelt sich beim Rheuma nicht, wie landläufig angenommen, um eine „Alte-Leute-Krankheit“, sondern um entzündliche Prozesse, die jede Altersgruppe heimsuchen können. So wird häufig die Gelenkentzündung (Artritis) bei den Rheumatikern mit dem degenerativen Gelenkverschleiß (Arthrose) bei älteren Menschen verwechselt. Beide Krankheitsbilder haben eines gemeinsam: Schmerzen. Diese können so stark sein, dass sogar Opiatabkömmlinge zum Einsatz kommen. Da die Schmerzmittel meist lebenslang eingenommen werden müssen, bedarf es einer genauen ärztlichen Überwachung – das betrifft auch die weniger starken Wirkstoffe wie Ibuprophen und Diclophenac, die auf Dauer eine Schädigung von Leber und Nieren nach sich ziehen. Ebenfalls als Dauertherapie können Immunsuppressiva eingesetzt werden, die jedoch als Nebenwirkung eine erhöhte Infektanfälligkeit mit sich bringen. Ähnliche Nebenwirkungen sieht man bei den Cyclophosphamiden (Endoxan), die als Zytostatika in der Krebstherapie eingesetzt werden. Als palliative, lindernde Kombinationstherapie können Goldpräparate und verschiedene Heilpflanzen aus der Phytotherapie genutzt werden: Arnika, Weihrauch, Teufelskralle, Brennnessel und Cayennepfeffer. Weitere Linderung der Schmerzen können physikalische Anwendungen mit Kälte und Wärme erzeugen. Besonders erfolgreich wirken die Kryokammern mit minus 160 Grad Celsius. Die Schmerzlinderung ist meist nachhaltig und eine unmittelbar folgende Krankengymnastik ermöglicht eine schmerzfreie Gelenkmobilisierung.