Typen, Serien und Kennzeichen
Panasonic hat LCD- und Plasma-Fernseher im Sortiment. Anfang 2013 kündigt das japanische Unternehmen seine ersten OLED-TVs an, also Fernseher mit organischen Displays. Auf zeitgemäße Features wie HD-Multi-Tuner, 3D-Unterstützung und Netzwerkfunktionalität muss man auch bei Panasonic nicht verzichten – unabhängig von der eingesetzten Display-Technik.
Zum Hersteller
Die Marke Panasonic gehört – genau wie Technics und National - zur Panasonic Corporation. Bis zum Jahr 2008 wurde der Elektronikhersteller unter dem Namen Matsushita Denki Sangyō gehandelt. Kōnosuke Matsushita hat das Unternehmen mit Sitz in Kadamo, Japan, bereits 1918 als Familienbetrieb gegründet. Der erste Fernseher von Panasonic, ein Schwarz-Weiß-Gerät mit Röhrentechnik, kam im Jahr 1952 auf den Markt, der letzte Röhrenfernseher lief 2005 vom Band. An der Entwicklung des ersten Plasma-Bildschirms mit HD-Auflösung war das Unternehmen maßgeblich beteiligt, mittlerweile dominieren die Japaner den Bereich Plasma-TV.
Bedeutung der Modellnamen
Am Modellnamen kann man erkennen, ob es sich um einen Fernseher mit LCD- oder Plasma-Technik handelt. Auf das Kürzel „TX“ am Anfang des Modellnamens – TX steht für Videotext - folgt ein „L“ für LCD beziehungsweise ein „P“ für Plasma. Die nächsten beiden Ziffern geben Aufschluss über die Bilddiagonale, anschließend nennt Panasonic die Serie und damit die Ausstattung in einem Code aus Buchstaben und Zahlen. Die aktuell höchste Plasma-Serie wird als „VT50“ bezeichnet, bei den LCD-Geräten ist es die „WT50“ getaufte Serie. LCD-Fernseher mit konventionellem Hingergrundlicht finden sich in den Serien C und X.
Sonstige Kennzeichen
Nicht alle Serien von Panasonic unterstützen die 3D-Wiedergabe. So muss man bei den Geräten der Serien EW5 und C5E auf räumliche Effekte verzichten. Geht es um die Qualität bewegter Bilder, wirbt Panasonic mit bis zu 2500 Hertz (Plasma) beziehungsweise 1600 Hertz (LCD-LED). Je höher der Wert, desto sauberer die Bewegtdarstellung. SD-Kartenleser zur Multimedia-Wiedergabe bieten alle aktuellen Panasonic-TVs, auch USB-Buchsen sind mittlerweile Standard – sieht man von den Serien C4, C3 und X20 einmal ab. Wer Inhalte aus dem Netz abrufen will, zum Beispiel YouTube-Videos, sollte auf das „Smart Viera“ Logo achten.