21 aktuelle Panasonic Fernseher ausgewertet
info

Ratgeber

Ratgeber zu Panasonic Fernseher

Typen, Serien und Kennzeichen

Panasonic Viera TX-55ASW754 Der letzte Plasma wurde 2014 vorgestellt. Seither konzentriert sich Panasonic auf LCD-Fernseher, parallel wird die Entwicklung von OLED-TVs vorangetrieben, also von Fernsehern mit organischen Displays. Auf zeitgemäße Funktionen wie HD-Triple-Tuner, 3D-Unterstützung und Netzwerkfähigkeit muss man auch bei Panasonic nicht verzichten – unabhängig von der eingesetzten Display-Technik.

Zum Hersteller
Die Marke Panasonic gehört – genau wie Technics und National - zur Panasonic Corporation. Bis zum Jahr 2008 wurde der japanische Elektronikhersteller unter dem Namen Matsushita Denki Sangyo gehandelt. Konosuke Matsushita hat das Unternehmen mit Sitz in Kadamo bereits 1918 als Familienbetrieb gegründet. Der erste Fernseher von Panasonic, ein Schwarz-Weiß-Gerät mit Röhrentechnik, kam im Jahr 1952 auf den Markt, der letzte Röhrenfernseher lief 2005 vom Band. An der Entwicklung des ersten Plasma-Bildschirms mit HD-Auflösung war das Unternehmen maßgeblich beteiligt. Lange Jahre dominierten die Japaner den Bereich Plasma-TV, dann wurde im Jahr 2014 das letzte Modell vorgestellt, der Viera TX-P60ZT60E.

Bedeutung der Modellnamen
Am Modellnamen konnte man lange Zeit erkennen, ob es sich um einen Fernseher mit LCD- oder Plasma-Technik handelt. Auf das Kürzel „TX“ am Anfang des Modellnamens – TX steht für Videotext - folgte ein „L“ für LCD beziehungsweise ein „P“ für Plasma - in Zukunft erübrigt sich diese Kennzeichnung. Die ersten beiden Ziffern geben Aufschluss über die Bilddiagonale, anschließend nennt Panasonic die Serie und damit die Ausstattung in einem Code aus Buchstaben und Zahlen. Die aktuell höchste LCD-Serie mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) wird als „DSW504“ gehandelt, während die Premium-LCD-Serie mit Ultra-HD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) unter der Bezeichnung „DXW904“ läuft (OLED: EZW1004). Bei allen LCD-Fernsehern, auch bei den Geräten der kleinsten Serie, werden die Displays mit LEDs hinterleuchtet.

Sonstige Kennzeichen
Nur einige Serien von Panasonic unterstützen die 3D-Wiedergabe. So muss man bei allen Full-HD-Fernsehern aus dem Jahr 2016/17 auf räumliche Effekte verzichten. Geht es um die Qualität bewegter Bilder, bewirbt Panasonic seine LCD-Geräte mit bis zu 3000 Hertz BMR (Backlight Motion Rate). Je höher der Wert, desto sauberer die Bewegtdarstellung - zumindest tendenziell. USB-Buchsen zur Multimedia-Wiedergabe bieten alle aktuellen Panasonic-TVs, seltener werden SD-Kartenleser verbaut. Wer Inhalte aus dem Netz abrufen will, zum Beispiel YouTube-Videos, wird ab der Serie ESW404 fündig. Die Premium-Modelle haben einen Twin-Tuner an Bord, also ein doppeltes Empfangsteil für Antenne, Kabel und Satellit. In einigen Fällen setzt Panasonic zudem auf einen vierten Empfangsweg namens SAT>IP (TV-IP), dank dem man TV-Sender, die von einem SAT-IP-Server oder einem anderen Panasonic-TV ins Netz eingespeist wurden, per LAN oder WLAN auch in Räumen ohne eigene Zuleitung empfangen kann.