23 aktuelle Panasonic Fernseher ausgewertet
info

  • 1
  • 2
  • weiter

Ratgeber

Ratgeber zu Panasonic Fernseher

Panasonic-Fernseher

Eigenschaften von Panasonic-Fernsehern auf einen Blick:

Plus:

  • gute Bildqualität
  • viele Smart-TV-Funktionen
  • einfach in der Handhabung

Minus:

  • kleinere Fernseher klingen nur mäßig
  • wenig Anschlüsse bei einfachen Geräten


Bild & Ton: Gute Noten für Panasonic

Auch Panasonic hat OLED-Fernseher im Angebot, die beim Bild tendenziell besser bewertet werden als Fernseher mit klassischen LCD-LED-Displays. Das hebt die Durchschnittsnote, allerdings nicht so sehr wie bei LG, die schon länger mit OLED-TVs am Markt vertreten sind und ein breiteres Sortiment vorweisen können. Überdies verzichtet Panasonic, anders als LG und Sony, auf eine Unterstützung des dynamischen HDR-Konkurrenten Dolby Vision und setzt ausschließlich auf die Standards HDR10 und HLG. Bedeutet: Geht es um Bilder mit erhöhtem Kontrastumfang, die alle genannten HDR-Standards garantieren, bist Du bei Panasonic nicht ganz so flexibel. Nichtdestotrotz kommen Panasonic-Fernseher bei der Bildqualität gut weg, nur wenige Hersteller stehen in unserer Bestenliste weiter vorn. Gute Ergebnisse erzielt das Unternehmen sowohl im Ultra-HD- als auch im Full-HD-Lager.

Beim Ton zeigt man sich ebenfalls solide: Einige Fernseher klingen gut bis sehr gut, andere – vor allem die kleineren Modelle mit 32 oder 24 Zoll – schneiden hier nur mäßig bzw. schlechter ab. Das führt zu einer Durchschnittsnote, die genau im Mittel unseres Hersteller-Vergleichs liegt. Bei den Einstellungen ist Panasonic besser als der Durchschnitt: Neben den üblicherweise ordentlichen Voreinstellungen loben Tester wie Nutzer die vielfältigen Möglichkeiten zur Bild- und Tonanpassung.

Ausstattung im Vergleich: Panasonic-Fernseher gehören zu den Besten

An Anschlüssen mangelt es nicht: In der Regel verbaut Panasonic drei, seltener vier HDMI-Eingänge, von denen einer einen Audio-Rückkanal mitbringt, damit Du das Tonsignal ohne Zusatzkabel zu einem HiFi-System schicken kannst. Ergänzt werden diese Eingänge um einen optischen Digitalausgang für HiFi-Systeme ohne Audio-Rückkanal, um analoge Buchsen und um drei USB-Ports für Speichersticks und Festplatten. Einer davon, zumindest bei UHD-Fernsehern, im flotten Standard 3.0. Bei den preiswerten Geräten sieht es nicht ganz so gut aus, hier musst Du dich mit zwei HDMI-Eingängen und einer einzelnen USB-Buchse begnügen. Oft, aber nicht immer, gibt es einen Kartenleser zur Multimedia-Wiedergabe und ein Bluetooth-Modul für drahtlose Eingabegeräte.

Panasonic, Schaubild TV>IP Fernsehen ohne Antennenkabel mit TV>IP (Quelle: panasonic.de)

Alle Smart-TVs lassen sich per LAN oder WLAN ins Netz einbinden. Steht die Verbindung, bekommst Du einiges geboten: Panasonic-Fernseher unterstützen HbbTV für die Mediatheken der TV-Sender, es gibt Apps für die wichtigen Video-on-Demand-Dienste und einen Browser zum freien Surfen. Im Heimnetz streamen sie Multimedia-Dateien von Computern und weiteren Servern, wobei sich einige Geräte nicht nur als Client, sondern ihrerseits als Server behaupten, also Dateien für andere Clients im Netz bereitstellen. Schön auch: Panasonic-Fernseher mit TV-IP empfangen Fernsehsender, die von einem TV-IP-Server konvertiert wurden, per LAN oder WLAN, eine klassische Verkabelung ist hier überflüssig. Neben dem Funktionsumfang loben Tester und Nutzer die gute Performance.

Auch beim Empfang kann Panasonic in unserem Vergleich punkten: Tuner für Antenne, Kabel und Satellit, die bei neueren Full-HD-Fernsehern mit einem HEVC-Decoder für HD-Sender via Antenne bzw. bei Ultra-HD-Fernsehern zusätzlich für UHD-Sender via Satellit kombiniert werden, sind die Regel. Teils auch als Twin-Tuner in doppelter Ausführung, falls Du einen Sender anschauen und parallel einen anderen aufnehmen möchtest. Die Aufnahme, ob nun über einen Single- oder einen Twin-Tuner, klappt gut, gleiches gilt für die Timeshift-Funktion zum zeitversetzten Fernsehen – falls vorhanden, was nicht immer der Fall ist. Weniger gut, wobei Panasonic hier keine Ausnahme ist: Die Aufnahmen werden verschlüsselt und sind folglich nicht ohne Weiteres auf anderen Geräten nutzbar.

Handhabung: Viel einfacher geht es nicht

Geht es um die Handhabung und im Speziellen um die tägliche Bedienung, stehen Panasonic-Fernseher ganz oben auf dem Treppchen: Experten und Verbraucher loben die einfache Inbetriebnahme, das aufgeräumte, weitgehend selbsterklärende Menü und die damit verbundene flüssige Navigation. Pluspunkte vergeben wir für den übersichtlichen elektronischen Programmführer. Die Geräte starten flott und reagieren zügig, auch bei den Umschaltzeiten machen Panasonic-Fernseher eine gute Figur.

Die Sendersortierung wird oft kritisiert, so auch bei Panasonic. In unserem Vergleich liegen Panasonic-Fernseher dennoch über dem Durchschnitt. Zum einen wegen der ordentlichen Vorsortierung, zum anderen wegen der Möglichkeit, die Senderliste zu exportieren, am Computer zu bearbeiten und zurück zum Fernseher zu spielen. Im Gerät selbst können die Programme markiert, verschoben und gelöscht werden, was bei langen Listen etwas mehr Zeit kostet. Schneller geht es, wenn Du Favoritenlisten anlegst.

Panasonic Touchpad-Controller Touchpad-Controller, passend z.B für DXW904 (Quelle: panasonic.de)

Während den günstigen Geräten eine klassische Fernbedienung mit gummierten Tasten beiliegt, die recht übersichtlich strukturiert ist, werden die teuren Modelle mit einer Zweitfernbedienung samt Mikrofon und Touchpad ausgeliefert. Die Standard-Fernbedienung liegt gut in der Hand und wird ihrer Aufgabe gerecht. Einige Smart-TV-Kunden hadern mit der Netflix-Taste, die ziemlich prominent platziert ist. Lob gibt es für das Touchpad der Zweitfernbedienung, mit dem sich das Smart-TV-Menü bequemer steuern lässt.