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Ratgeber zu Grundig Fernseher

Typen, Serien und Kennzeichen

Grundig-Fernseher Fine Arts 40 FLE 9170Röhren- und Plasma-Geräte laufen bei Grundig nicht mehr vom Band: Seit einigen Jahren konzentriert sich das Unternehmen auf Flachbildschirme mit LC-Display. Bei allen diesen LCD-Serien bringen effiziente LEDs die Bilder zum Leuchten. Auf zeitgemäße Features wie HD-Multituner, USB-Recording, Netzwerkfähigkeit, 3D-Unterstützung und Ultra-HD-Auflösung muss man auch bei Grundig nicht verzichten.

Unternehmensgeschichte
Zur Firmengründung kommt es im Jahr 1930. Gut 20 Jahre später präsentiert das Unternehmen seine ersten Fernsehempfänger. Zu besagter Zeit gilt Grundig als größter Hersteller von Rundfunkgeräten in Europa. Mit einem Fernseher, der für unter 1000 DM über den Ladentisch geht, schickt das Unternehmen im Jahr 1953 ein Gerät für die breite Masse ins Rennen. Das erste tragbare Modell wird im Jahr 1961 vorgestellt, sechs Jahre später folgen die ersten Farbfernseher. LCD-Flachbildschirme von Grundig laufen seit 2002 vom Band. Im Jahr 2004 wird der Bereich „Home Intermedia System“ vom türkischen Elektronikhersteller Beko Elektronik übernommen und in „Grundig Intermedia“ umbenannt. Entwicklung und Produktion liegen seit 2008 in den Händen von Beko Elektronik, heute Grundig Elektronik.

Typen und Serien
Die letzten Plasma-TVs bringt das Unternehmen im Jahr 2005 auf den Markt, aktuell bekommt man ausschließlich Geräte mit LC-Display und LED-Hintergrundlicht. Dass es sich um einen Fernseher mit Ultra-HD-Display handelt, kann man am „X“ im Produktnamen erkennen. Im TV-Linienprogramm werden die Serien Vision 8, Vision 6 und Vision 5 angeboten, darunter sogenannte „Bundesliga Fernseher“, mit denen sich Grundig als „offizieller Technologiepartner der Bundesliga“ empfiehlt. Außerdem gibt es die Serie „Fine Arts" (FLX), wobei Geräte mit Ultra-HD-Auflösung sowohl in der Serie Vision 8 als auch im Fine-Arts-Lager vertreten sind. Parallel will Grundig den Vertrieb über den Fachhandel stärken, und zwar mit der exklusiven City-Line-Serie (CLX oder CLE) und den Reihen Lugano, Sydney sowie Hamburg.

Sonstige Kennzeichen
Eingebaute Tuner für einen, zwei oder alle drei Empfangsweg sind bei Grundig Standard. Zum Teil lassen sich TV-Sendungen auf einen externen USB-Speicher mitschneiden. Bei neueren Geräten, die Grundig mit dem Feature „USB-Recording 3.0“ bewirbt, kann man parallel zur Wiedergabe eines DVB-C- oder DVB-S2-Senders ein anderes Programm aufnehmen – falls das Programm auf der gleichen Frequenz respektive auf dem gleichen Transponder liegt. Viele Flachbildfernseher greifen per LAN oder drahtlos per WLAN auf DLNA-Server und internetbasierte Inhalte zu. In Sachen Raumbild setzt das Unternehmen zum Teil auf die passive 3D-Technik mit einem Polarisationsfilter und zum Teil auf das aktive Shutterverfahren. Oft sind entsprechende Polfilter- beziehungsweise Shutterbrillen im Lieferumfang inbegriffen.