Stark ausgestattete Geräte mit hoher Energieeffizienz
Unter den Anbietern für Geschirrspüler ragt Bosch besonders hervor. Denn zusammen mit Siemens und Neff, die beide jeweils baugleiche Geräte unter eigenem Namen anbieten, produziert Bosch besonders komfortabel ausgestattete und zugleich sparsame Geräte. Selbst Mittelklassegeräte für 500 Euro bieten durchweg eine hervorragende Energieeffizienz von A++, zugleich liegt der Wasserverbrauch bei respektablen 10 Litern je Durchlauf. Und wer etwas mehr investiert, erhält noch deutlich bessere Geräte.
Vorreiter in Sachen Sparsamkeit
Ein nicht unwesentlicher Anteil des Bosch-Portfolios erreicht nämlich sogar die beste Energieeffizienzklasse A+++, und unterbietet deren Grenzwert sogar teilweise noch deutlich. Beim Wasserverbrauch schaffen vereinzelte Modelle sogar Werte unter 6,5 Litern. Das Besondere dabei: Bosch hat es als einer der ersten Anbieter vermocht, solche Wasserverbrauchswerte auch im Energiesparprogramm zu realisieren – zumindest bei den teureren Geräten. Bislang musste der Anwender sich immer zwischen dem Automatikmodus (niedriger Wasserverbrauch) oder Eco-Modus (niedriger Energieverbrauch) entscheiden.
Vier klassische Zusatzfunktionen
Ein weiteres Charakteristikum der Bosch-Geschirrspüler ist die hervorragende Ausstattung, die selbst in der Mittelklasse fast immer vier zentrale Punkte umfasst: Die „IntensivZone“ erlaubt das Spülen von empfindlichen Gläsern zusammen mit stark verschmutztem Geschirr, da dabei nur im Unterkorb der Spüldruck und die Temperatur erhöht werden. „VarioSpeed“ wiederum erlaubt es, auf Wunsch die Spülzeit zu halbieren – bei angeblich gleich bleibender Reinigungskraft und nur leicht erhöhtem Ressourceneinsatz. „Halbe Beladung“ passt den Verbrauch generell der tatsächlichen Zuladung an und „Hygiene“ erlaubt das besonders heiße Desinfizieren beispielsweise von Babyfläschchen und Schneidebrettern.
Praktische Extras
Eine Neuheit sind zudem Besteckschubladen für eine höhere Gesamtzuladung bei gleichen Abmessungen. Das ermöglicht es, teilweise bis zu 14 Maßgedecke im Gerät unterzubringen, zudem können im Unterkorb somit größere Pfannen und Bräter untergebracht werden. Eine zweite wichtige Neuerung sind vollintegrierbare Geschirrspüler, die die Zeitdauer und den aktuellen Programmstand in Form eines kleinen Schriftzuges auf den Küchenfußboden projizieren. Auf diese Weise muss das Gerät nicht mehr auf Verdacht geöffnet werden. Die Funktion nennt sich „TimeLight“.
Modellbezeichnungen
Apropos: Die Modellbezeichnung verrät zumindest den Gerätetyp: Unterbaumodelle beginnen mit dem Kürzel „SMU“ (60cm) oder „SPU“ (45cm), integrierbare Modelle mit „SGI“ oder „SMI“ (60cm) beziehungsweise „SRI“ (45cm) und vollintegrierbare Geräte mit „SMV“ oder „SBV“ (60cm) beziehungsweise „SPV“ (45cm). Über den Rest der Modellbezeichnung schweigt sich Bosch aus, die erste zweistellige Ziffer hinter dem Eingangscode steht jedoch scheinbar für die Ausstattungsgüte (je höher, desto besser).