Weihnachtsbäume

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Weihnachtsbaum Nordmanntanne
Weihnachtsbaum Nordmanntanne

„Vor-/Nachteil: Formschön, nadelt kaum, duftet aber nur wenig.“

   
Weihnachtsbaum Rotfichte
Weihnachtsbaum Rotfichte

„Vorteil/Nachteil: Preiswertester Christbaum, der gut duftet, aber leider schon nach wenigen Tagen stark zu nadeln beginnt.“

   
Weihnachtsbaum Nobilis-Tanne

„Vorteil/Nachteil: Aromatischer Duft, sehr gute Haltbarkeit/relativ teuer.“

   
Weihnachtsbaum Blaufichte
Weihnachtsbaum Blaufichte

„Vor-/Nachteil: Hält bis zu 20 Tage, duftet stark, hat aber stechende Nadeln und wird daher auch Stechfichte genannt.“

   
Weihnachtsbaum Kiefer

„Vorteil/Nachteil: Sehr formbeständig, intensiver Geruch, leider relativ teurer Baum.“

   
 

Produktwissen und weitere Tests zu Tannenbäume

Weihnachtsbaum: „Oh du Fröhlicher“ test (Stiftung Warentest) 12/2009 -  Fichte, Tanne oder doch lieber Kiefer? Die meisten Deutschen sind sich einig. Sie bevorzugen die Nordmanntanne. „Sie macht inzwischen 80 Prozent der 28 Millionen verkauften Weihnachtsbäume aus“, sagt Bernd Oelkers, Vorsitzender des Bundesverbandes der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger. „Man liebt ihren ebenmäßigen Wuchs. Außerdem sticht sie nicht und hält lange ihre Nadeln.“ Egal ob vom Förster oder von einer Christbaumplantage: Beim Weihnachtsbaumkauf kommt es auf den persönlichen

Schöne Bescherung! Bäume 30 Prozent teurer Guter Rat 12/2007 - Fehlende Subventionen und weniger Anbaufläche: Weihnachtsbäume werden dieses Jahr deutlich teurer. Außerdem sinkt vielfach die Qualität. Testumfeld: Im Test waren fünf Weihnachtsbäume. Es wurden keine Endnoten vergeben.

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Nordmanntannen sowie Blaufichten sind hierzulande die beliebtesten Weihnachtsbäume, am preiswertesten sind Rotfichten. Umweltbewusste kaufen die auf speziellen Plantagen ohne Chemie gezüchteten Weihnachtsbäume mit Ökosiegel. Ballenbäume hingegen sind nur bedingt eine ökologischere Alternative, da ihnen die Zimmerwärme schadet. Plastikweihnachtsbäume wiederum haben eine schlechte Umweltbilanz.

Der in Deutschland mit Abstand beliebteste Weihnachtsbaum ist die Nordmanntanne. Sie hat einen gleichmäßigen Wuchs, weiche, nicht stachelnde, aber feste Nadeln, ist zudem sehr robust und hält sich daher bis zu vier Wochen. Nordmanntannen sind allerdings relativ teuer und können pro Meter bis zu 20 Euro kosten. Edeltannen/Blautannen wiederum werden wegen ihres intensiveren Duftes und den blau schimmernden Nadeln geschätzt. Ihre ebenfalls weichen Nadeln fallen allerdings etwas früher ab. Am teuersten kommt die intensiv nach Harz riechende Nobilistanne. Ihre leicht silbern schimmernden, blaugrünen Nadeln fallen frühestens nach vier Wochen ab, auch verträgt die sie viel Schmuck. Nobilistannen werden daher relativ häufig für repräsentative Geschäftsräume ausgewählt. Einen intensiven Duft verströmt auch die günstigere Blaufichte. Da sie jedoch nach ungefähr zwei Wochen zu nadeln beginnt und stark stachelnde Nadeln hat, sinkt die Nachfrage nach ihr. Am preiswertesten wiederum ist die Rotfichte, deren kaum stechende, dunkelgrüne Nadeln zwar angenehm duften, jedoch bereits nach kurzer Zeit abfallen. Da Rotfichten meistens aus heimischen Wäldern stammen, sind sie „ökologischer“ als die großteils importierten Nordmanntannen, die zudem in der Regel in Sonderkulturen unter intensivem Einsatz von Düngern, Herbiziden und Insektiziden heranwachsen. Wer auf Umweltschutz großen Wert legt, sollte daher nach Weihnachtsbäumen Ausschau halten, die das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) tragen. Weihnachtsbäume mit Erdballen zum späteren Eintopfen wiederum sind nur bedingt eine ökologische Alternative zum geschlagenen Weihnachtsbaum. Die Zimmerwärme setzt ihnen zu, die Bäume trocknen schnell aus und die in der Wohnung treibenden Zweigknospen erfrieren, wenn der Baum zu früh wieder ins Freie versetzt wird. Weihnachtsbäume aus Plastik dagegen sind zwar sehr pflegeleicht, schwer entflammbar und können jahrelang genutzt werden. Abgesehen vom fehlenden Weihnachtsflair ist allerdings die Ökobilanz der Kunstbäume teilweise katastrophal – laut einer Studie schließt ein Plastikbaum im Schnitt erst nach 17 Jahren zur Ökobilanz eines herkömmlichen Weihnachtsbaumes auf, der nach Weihnachten zu einem hochwertigen Humus verarbeitet werden kann.