Einschätzung unserer Autoren
ZTE Skate
Vorstoß ins Highend – nur nicht beim Prozessor
Damit ist das Android-Telefon schwächer ausgestattet als alle anderen Topmodelle derzeit am Markt und kann nicht einmal im Ansatz mit der kommenden Generation mithalten, die über 1 GHz starke Dual-Core-Chipsätze verfügen wird. Tatsächlich entspricht die Prozessorleistung eher einem gehobenen Mittelklassemodell. Indes: Beim Rest der Hardware-Ausstattung kann sich das Skate durchaus sehen lassen.
So verfügt das Smartphone über ein mit 4,3 Zoll wahrlich eindrucksvolles Display und kommt mit einem A-GPS-Empfänger sowie eingebautem Kompass. Datentransfers können mit HSDPA oder alternativ WLAN erfolgen, auch Bluetooth findet sich in dem Gerät. Multimedia-Freunde wiederum werden den Android-typischen Media Player und die verbaute 5-Megapixel-Kamera zu schätzen wissen. Dies alles findet sich in einem schlanken und mit 120 Gramm mäßig schwerem Gehäuse.
Das ZTE Skate ist nach dem ZTE Blade (hierzulande auch als BASE Lutea verkauft) der nächste Versuch des chinesischen Herstellers, vom einstigen Billiganbieter in das lukrative Highend vorzustoßen. Dabei fehlt im Grunde nur noch der Wille, auch bei der Prozessortechnik zu moderner Hightech zu greifen. Ansonsten jedoch machen die aktuellen ZTE-Geräte eine durchaus gute Figur. Das Skate soll ab Mai 2011 erhältlich sein, einen Preis nannten die Chinesen für das Handy aber leider noch nicht.


