Einschätzung unserer Autoren
Zotac GF GTX 580 AMP! 1536MB GDDR5
Interessanter denn je
Die 580er GTX basiert noch auf dem Fermi-Chip und wurde in 40-Nanometer-Verfahren hergestellt, was einerseits einen erhöhten Stromverbrauch mit sich bringt und andererseits den Verzicht auf neueste Technologien im Grafiksektor bedeutet. Nichts desto weniger trotz bekommt man Leistung pur geboten und das spielt bei Gamern eine vorrangige Rolle. Das Referenzdesign ist mit 772 MHz getaktet und Zotac legt mit seiner AMP!-Edition noch eine drauf und kitzelt ganze 810 MHz aus der GPU. Den 512 Shader-Einheiten wurden ebenfalls die Sporen gegeben und diese laufen jetzt mit einer Frequenz von 1.620 MHz. Ein 384 Bit breiter Datenbus sorgt für eine flotte Anbindung der 1,536 MByte GDDR5-Speichermodule, die effektiv mit 4.100 MHz arbeiten. Zwei DVI- und ein Mini-HDMI-Port (Adapter liegt bei) sorgen für den Anschluss von insgesamt drei Monitoren. Als Dreingabe findet man in der Verpackung noch Prince of Persia – Forgotten Sands, sowie das OverClocking-Tool Firestorm, das auch von Anfängern leicht zu bedienen ist.
Bei so viel Grafikkarten-Tuning kann man unterm Strich (d.h. beim Spielen) einiges an Performance erwarten. Schaut man sich die Benchmarks unter Full HD (1.920 x 1.080 Bildpunkte), 4xAA, 8xAF an, so ist der Abstand zur Radeon HD 7970 relativ gering: bei Battlefield 3 wurden 46 von 48 Bildern pro Sekunde erreicht, bei Anno 2070 waren es 53 von 60 und bei Dirt 3 waren es 84 von 92 Bildern.
Insgesamt ist die GTX 580 AMP! laut, stromhungrig, aber sehr schnell und gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Ganz im Gegenteil – da sie bei weitem nicht mehr so teuer ist, wird sie zukünftig viele Käufer finden, die nicht unbedingt das Neueste besitzen müssen.






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