Zemno DeskBook­Pro

ohne Endnote

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Unser Fazit

Erwei­te­rungs­künst­ler für Note­books

zem1Schick sowie extrem anschluss- und ausbaufreudige, also überaus schön und nützlich zugleich präsentiert sich die Dockingstation DeskBookPro, die aus der Werkstatt des amerikanischen Herstellers Zemno stammt. Sie wartet zugleich mit einem wahren Feuerwerk an diversen Anschlussmöglichkeiten auf, bietet zudem die Möglichkeit zur Speicherplatzerweiterung und kann dem auf ihm abgelegten Notebook mit zusätzlicher Akkulaufzeit auf die Beine helfen.

Das Design wiederum orientiert sich an den aus Aluminium gefertigten Unibody-Gehäusen der MacBook-Pro-Notebooks von Apple, was sich allerdings auch etwas auf die Preisgestaltung niedergeschlagen hat. In der Basisausführung kostet das DeskBookPro 499 Dollar. Doch was Besitzer von Windows-PCs, die für ihr Gerät die Dockingstation natürlich auch einsetzen können, eher abschreckt, reizt ja manchmal Apple-Besitzer dafür erst recht umso mehr.

zemnoanschDie Liste der Anschlüsse des DeskBookPro ist wahrlich imposant. Sie reicht von sechs USB- und zwei Firewire-800 und einer Firewire-400-Schnittstelle über einen eSATA-Port bis hin zu einem Speicherkartenleser sowie einem DVI-Ausgang, um auch noch einen Monitor über die Dockingstation betreiben zu können, einem Ethernet-Anschluss und – nicht zu vergessen – einmal Audio-In und einmal Audio-Out. Über die Vorderseite wiederum lässt sich die Speicherkapazität und die Akkuleistung erweitern. Hier stehen zwei sogenannte ModBay zur Verfügung, also Einschübe für eine zusätzliche 500-GB-Festplatte und ein Akku aus Zemno-eigener Produktion zur Verfügung, wobei letzterer die Laufzeit des Notebooks um bis zu 2,5 Stunden verlängert.

zemno7Angeschlossen wird die DeskBookPro über FireWire 800 und USB, und obwohl die Station deshalb auch von einem Windows-PC eingesetzt werden kann, empfiehlt sie sich zur vollen Ausschöpfung ihrer Ressourcen eigentlich nur für Apple-Notebooks. Die Festplatte sowie der eSATA-Anschluss laufen nämlich über die FireWire-Schnittstelle, während alle anderen Schnittstellen über USB 2.0 zum Rechner geleitet werden.

Die volle Kapazität der DeskBookPro kostet in der Komplettausstattung logischerweise dann auch ein bisschen mehr. Die zusätzliche Festplatte verschlingt 129,90 Dollar vom Budget, und den Zusatzakku lässt sich Zemno mit 99,99 Euro bezahlen. Lieferbar für MacBook-Pro-Besitzer bis zu einer Displaygröße von 15 Zoll, jedoch nicht mehr rechtzeitig zu Weihnachten 2009, sondern erst ab Ende Januar 2010. Die DeskBookPro ist vielleicht ein bisschen overpriced, im Grunde genommen aber ein formschönes und äußerst hilfreiches Teil mit hoher Funktionalität für alle, die ihr Notebook auch als Desktop-PC benutzen.

von Wolfgang

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