Zalman ZM-M190 Test

(Monitor)
Zalman ZM-M190


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Produktdaten:
  • Typ: TFT-Flachbildschirm
  • Bildschirmgröße: 19"
  • Helligkeit: 300 cd/m²
  • Kontrastverhältnis: 1000:1
  • Max. Auflösung: 1280 x 1024 Pixel
  • Bildseitenverhältnis: … mehr Infos

Einschätzung unserer Autoren

Zalman ZM-M190
Nackenübung erforderlich?

Zalman ZM-M190Ach ja, die guten alten Shutter-Brillen. Die zwei LCD-Fernseher direkt vor den Augen wirken häufig etwas klobig und sehen selten gut aus. Und die permanente Kabelverbindung zur Rechnereinheit ist auch alles andere als komfortabel. Shutter-Brillen verlangen wirklich einigen Gleichmut beim Tragen, selbst wenn man nicht übermäßig eitel ist.

Wie elegant ist dagegen doch die 3D-Brille des ZM-M190. Da der optische Effekt mittels Polarisationstechnik direkt auf den Monitor projiziert wird, dient die Polfilterbrille lediglich als Sehhilfe. Lästige Kabel entfallen vollständig, und beim Design hat sich Zalman richtig Mühe gegeben. Allerdings haben Polfilterbrillen in der Vergangenheit öfters für steife Nacken gesorgt, da der 3D-Effekt nur in einem relativ schmalen Blickfeld funktioniert. Ansonsten zerfällt das Bild buchstäblich in seine Einzelteile.

Dieser Ghosting-Effekt droht – befürchte ich – auch beim ZM-M190: Der Blickwinkel reduziert sich im 3D-Modus auf 90 Grad vertikal und 6-10 Grad horizontal. Also Vorsicht! Damit mir keine Klagen kommen, solltet ihr besser vorsorglich schon mal ein paar Nackenübungen lernen.

Zalman ZM-M190
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Zalman ZM-M190Sicherlich freuen sich auch seriöse Mediziner oder CAD-Anwender über den 3D-Monitor ZM-190 von Zalman für knapp 500 Euro amazon. Aber unter uns gesagt: So richtig Freude kommt erst auf, wenn man das schöne Produktbild auf sich wirken lässt. Welchem PC-Spieler oder Videofreak lacht da nicht das Herz!

Per Knopfdruck kann der Bildschirm von der 2D- zur 3D-Darstellung wechseln und öffnet damit ungeahnte Spieldimensionen. Eine Liste der geeigneten Spiele hat Zalman auf seiner Homepage unter die FAQ aufgenommen – es mehr, als man vermuten möchte.

Einziges Manko: Der Bildschirm kooperiert bei PC-Spielen nur mit den Grafikkarten von Nvidia: XP-Benutzer benötigen eine Karte aus der 5er- bis 7er-Reihe, die 8er-Reihe funktioniert nur unter Vista (32 Bit). Videos dagegen können mit allen Grafikkarten in 3D genossen werden. Dennoch hat Zalmann meines Erachtens zum richtigen Zeitpunkt den Blick wieder einmal auf die 3D-Technik gelenkt. War doch überfällig, meint ihr nicht?