Einschätzung unserer Autoren
Zalman ZM-M190
Nackenübung erforderlich?
Wie elegant ist dagegen doch die 3D-Brille des ZM-M190. Da der optische Effekt mittels Polarisationstechnik direkt auf den Monitor projiziert wird, dient die Polfilterbrille lediglich als Sehhilfe. Lästige Kabel entfallen vollständig, und beim Design hat sich Zalman richtig Mühe gegeben. Allerdings haben Polfilterbrillen in der Vergangenheit öfters für steife Nacken gesorgt, da der 3D-Effekt nur in einem relativ schmalen Blickfeld funktioniert. Ansonsten zerfällt das Bild buchstäblich in seine Einzelteile.
Dieser Ghosting-Effekt droht – befürchte ich – auch beim ZM-M190: Der Blickwinkel reduziert sich im 3D-Modus auf 90 Grad vertikal und 6-10 Grad horizontal. Also Vorsicht! Damit mir keine Klagen kommen, solltet ihr besser vorsorglich schon mal ein paar Nackenübungen lernen.
Zalman ZM-M190
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte
Per Knopfdruck kann der Bildschirm von der 2D- zur 3D-Darstellung wechseln und öffnet damit ungeahnte Spieldimensionen. Eine Liste der geeigneten Spiele hat Zalman auf seiner Homepage unter die FAQ aufgenommen – es mehr, als man vermuten möchte.
Einziges Manko: Der Bildschirm kooperiert bei PC-Spielen nur mit den Grafikkarten von Nvidia: XP-Benutzer benötigen eine Karte aus der 5er- bis 7er-Reihe, die 8er-Reihe funktioniert nur unter Vista (32 Bit). Videos dagegen können mit allen Grafikkarten in 3D genossen werden. Dennoch hat Zalmann meines Erachtens zum richtigen Zeitpunkt den Blick wieder einmal auf die 3D-Technik gelenkt. War doch überfällig, meint ihr nicht?