Yahoo! Mobile Services Test

(Handy-Software)
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Einschätzung unserer Autoren

Mobile Services

Wird nicht weiter entwickelt

Nach einem Bericht des Technikportals Techcrunch hat Yahoo! die Weiterentwicklung seiner Dienstoberfläche Mobile Services eingestellt. Yahoo! habe dem Blog bestätigt, dass die Applikation vorerst auch weiterhin nur für das iPhone und das iPhone 3G zur Verfügung stehe. Die geplante Exportierung auf andere Handy-Plattformen werde nicht erfolgen. Für Nutzer eines iPhones stehe aber ein Software-Update zur Verfügung, das ihnen über den App Store automatisch bereitgestellt werde.

Diese Nachricht kommt nicht wenig überraschend. Schließlich hatte Yahoo! noch im April 2009 verkündet, dass die für Java-Handys verfügbare Beta-Version bereits über 300 Handy-Modelle unterstütze. Die fertige Applikation sollte dann Ende Mai zum Download bereitgestellt werden. Daraus wird nun nichts, die Software wird – zumindest vorerst – nicht über den Beta-Status hinauskommen. Gründe für die Einstellung des Projektes wurden nicht genannt.

Yahoo! Mobile Services sollte ähnlich Googles Mobile App alle Yahoo!-Dienste unter einer einheitlichen Oberfläche bündeln und bei der Bedienung iPhone-Feeling auch auf andere Handys bringen. Die Anwendung sollte als alternativer Startbildschirm alle wesentlichen Funktionen wie E-Mail, Suchmaschinen, Instant Messenger, Zugriff auf Social Communitys, Kartensoftware oder Browser ermöglichen – und dabei auch Konkurrenzdienste unterstützen.

Mobile Services

Bündelt Yahoo-Dienste auf 300 Handys

Laut Medienberichten wird die von Yahoo! angekündigte Software Mobile Services pünktlich ab Mai 2009 als Download zur Verfügung stehen. Mobile Services soll für mehr als 300 Mobiltelefone bereitstehen und bestehende Yahoo!-Dienste unter einer einer Oberfläche bündeln, damit die Nutzer sie einfach erreichen können. Vorbild ist Googles Mobile App, die bereits seit Ende 2008 alle Google-Anwendungen in einer Applikation bündelt.

Neben dem Zugriff auf die mobile Suchmaschine von Yahoo! bietet die Software Mobiles Services auch die Nutzung von Yahoo! Maps sowie die Programmkomponente onePlace. Diese bündelt die Nachrichten, Wetterdaten, Aktienkurse und ähnlichen Informationen unter einer einheitlichen Oberfläche. oneConnect schließlich bietet die Funktion Puls, über welche sich Informationen sozialer Netzwerke einbinden lassen. Unterstützt werden hierbei unter anderem Bebo, Dopplr, Facebook, Flickr, Friendster, Last.fm, MySpace, Twitter und YouTube.

Mit der nunmehr verkündeten Unterstützung von 300 Handy-Modellen ist Yahoo! seinem Ziel schon recht nahe gekommen, nahezu alle Java-fähigen Handys mit seiner Applikation versorgen zu können. Für intensive Nutzer der Yahoo!-Dienste dürfte Mobile Services aufgrund seiner umfassenden Funktionalität auch fast ein Muss sein. Zudem zeigt sich die Software variabel: Es wird zum Beispiel nicht nur Yahoo! Mail unterstützt, sondern auch Gmail, Windows Live Hotmail und AOL Mail.

Mobile Services

Sprungbrett ins Internet für alle

Yahoo! hat eine Software für nahezu alle Handy-Plattformen angekündigt, die als Sprungbrett ins Internet dienen soll. Wie das Online-Magazin Cellpassion berichtet, soll Yahoo! Mobile Services eine Art alternativer Startbildschirm sein, über den die Anwender Zugriff auf alles haben, was das mobile Internet so zu bieten hat. Dadurch soll es überflüssig werden, viele verschiedene Applikationen auf dem Handy installiert haben zu müssen.

Daher unterstützt Yahoo! Mobile Services auch nicht nur eigene und befreundete Dienste, sondern erstaunlicherweise auch Konkurrenzdienste. Egal, ob E-Mail, Suchmaschinen, Instant Messenger, Zugriff auf Social Communitys, Kartensoftware oder Browser – Yahoo! Mobile Services scheint tatsächlich alles eingepackt zu haben, was man sich denken kann. So verstecken sich hinter der E-Mail-Anwendung eben nicht nur Yahoo! Mail, sondern auch Gmail, Windows Live Hotmail und AOL Mail. Und neben Yahoo! Messenger, Yahoo! Address Book, Yahoo! Calendar, Yahoo! News und Yahoo! onePlace kann der Nutzer auf Bebo, Dopplr, Facebook, Flickr, Friendster, Last.fm, MySpace, Twitter und YouTube zugreifen.

Die Software soll als alternativer Startbildschirm für nahezu alle Java-fähigen Handys bereitgestellt werden, eine Variante wird auch für alle gängigen Smartphones von Nokia, RIM, Samsung, Sony Ericsson und Motorola oder eben auch das iPhone programmiert werden. Diese Version soll dann noch um die Möglichkeit zur Sprachsuche erweitert sein und mit Mai 2009 etwa zwei Monate nach der Java-Version zur Verfügung stehen.