Der amerikanische Kollege von Navigadget hält sie schlicht und einfach für „ridiculos“, also lächerlich, aber so einfach oder zumindest so ganz kann man sich der Logik, die hinter der Maplock steht, nun auch wieder nicht entziehen. Der Diebstahlschutz für mobile Navis des australischen Unternehmens soll wie eine Wegfahrkralle Diebe daran hindern, das Gerät aus der Windschutzscheibenhalterung zu entnehmen.
Die Anti-Dieb-Kralle funktioniert natürlich nur in Kombination mit einem Stahlseil, mit dem man die ganze Konstruktion zusätzlich an einer stabilen Halterung im Auto verbindet, also zum Beispiel mit dem Lenkrad. Denn andernfalls könnte der Dieb ja das Navi zusammen mit der Sicherheitskralle entwenden. Wer jetzt an die Schlösser für Notebooks denkt, liegt bombenrichtig, denn genau daran lehnt sich das Prinzip der Maplock an. Auf der Specialty Equipment Market Association (SEMA) Show in Las Vegas 2009 hat die Maplock auch schon einen Preis eingeheimst, und demnächst wird sie wohl zu einem Preis von wahrscheinlich 50 Dollar im Handel erscheinen.
Spätestens dann müssen sich aber auch alle Navi-Besitzer, die das Konzept der Maplock eigentlich ganz einleuchtend finden, die Frage beantworten, ob sie in Zukunft beim Aussteigen das Navi aus der Halterung entfernen oder aber bereit dafür sind, Geld für die Maplock-Sicherung auszugeben – was eben, um den Kreis zu schließen, als „lächerlich“ beurteilt.
08.12.2009

