Gesundheitlich angeschlagene Menschen sind froh über jedes Stückchen Normalität, das ihnen moderne Technik wieder zurückbringt. Daher boomen Mobiltelefone, die über eine sogenannte SOS-Funktion verfügen: Handys wie das Vitaphone 1300 ermöglichen dem Besitzer eine größtmögliche Mobilität, ohne die Sicherheit schneller Hilfeleistung aufgeben zu müssen. Denn das Vitaphone 1300 stellt auf nur einen Tastendruck hin umgehend eine Verbindung zum Vitaphone Service Center her, das den Notruf entgegennimmt. Um die Hilfe möglichst schnell an den Bedürftigen heranleiten zu können, verfügt das Gerät über ein integriertes GPS-Modul, welches die exakte Ortung des Handys und damit seines Trägers erlaubt.
Darüber hinaus erlaubt das Vitaphone 1300 eine konstante Positionsbestimmung und -übermittlung. Die Software kann so eingestellt werden, dass sie in bestimmten Intervallen die eigene Position ermittelt und anschließend via SMS an das Vitaphone Service Center überträgt. Auf diese Weise ist dieses stets informiert über den Aufenthaltsort zum Beispiel verwirrter Menschen, die einmal ihren Pflegern entschlüpfen und dann hilflos umherirren. Schade ist nur, dass das Bedien-Interface des Vitaphone 1300 nicht unbedingt für eine ältere Zielgruppe gemacht wurde. Denn Tasten und Bildschirm entsprechen weitestgehend gängigen Barrenmodellen aus dem einfachen Gerätesegment und sind für motorisch eingeschränkte und schlecht sehende Personen nur schwer bedienbar.
Das Vitaphone 1300 ist also weniger etwas für Senioren als vielmehr etwas für durchaus jüngere Menschen mit schweren Krankheiten, die im Notfall auf eine schnelle Reaktion von Rettungskräften angewiesen sind. Darüber hinaus wird ein Kontrakt mit Vitaphone vorausgesetzt, ansonsten ist natürlich das Service-Center von Vitaphone nicht in der hier geschilderten Form für den Nutzer erreichbar.
06.09.2010






