Viking iMow MI 555 C Test

(Rasenmäher-Roboter)
iMow MI555 C

sehr gut (1,0) 2 Tests 09/2011

1 Meinung
(befriedigend)
Produktdaten:
  • Typ: Rasenmäher-Roboter
  • Gewicht: 35 kg
  • Empfohlene Flächengröße: 2000 m²
  • Schnittbreite: 53 cm
  • Maximale Schnitthöhe: … mehr Infos

selbst ist der Mann
Heft 4/2011
2 Produkte im Test
„sehr gut“ (5 von 5 Punkten)

„VORTEILE: Zuverlässiger Rasenmähroboter mit geringem Pflege- und Wartungsaufwand. Arbeitet nach Installation unauffällig, mäht auch in hügeligem Gelände. Durchzugsstark auch bei höherem Gras ...
NACHTEILE: Gerät ist sehr schwer (mit Akku ca. 38 kg). Deutliches Mähgeräusch. Auf dem Rasen herumliegende Gegenstände mit geringer Höhe werden nicht erkannt und eventuell beschädigt. ...“

selber machen
Heft 10/2011
2 Produkte im Test
ohne Endnote

„... Die Bahnrichtung ist kompassgestützt, und mit seinen drei Messern bearbeitet er die Flächen im Vorwärts- und Rückwärtsgang gründlich. Außerdem wird der Rasenschnitt zu Mulch verarbeitet, was gleichzeitig eine Düngfunktion hat. Ein weiteres nachhaltiges Argument - man erspart sich das Zusammenharken, und die Biotonne wird nicht so schnell voll. ...“

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Meinungen (1) zu Viking iMow MI 555 C

Könnte besser programmiert sein Heli123 schreibt am :

  (befriedigend)

Nachteile: schwer

Ich habe den Viking iMow MI 555 C baugleich Robomow RL 2000 seit ca. 2 Monaten in Benutzung und bin mäßig begeistert. Ich hatte vorher einen Husqvarna Automower G1. Nach 8 Jahren Automower wurden mir Ersatzteile zu teuer und der Nachfolger war mir zu teuer. Den Mi 555 gibt es aus Österreich für knapp 1850 €. Er eignet sich aber kaum für komplizierte Flächen. In kleinen Randbereichen fährt er sich öfter mal fest, besonders beim "Kante mähen". Ich habe das Begrenzungskabel immer wieder verändert, bis ich nun Bereiche kompl. ausgegrenzt habe und diese dann doch per Hand mähe. Beim Husqvarna ist das gesamte Gehäuse Stoßsensor er erkennt woher das Hinderniss kommt. Der MI 555 erkennt nur an den Gummi-Stoßfängern Hindernisse. Äste von Bäumen, großen Hecken o.ä. die oberhalb der Stoßfänger gegen den Rasenmäher stoßen werden nicht erkannt. Der Rasenmäher biegt dann mit Gewalt den Ast zur Seite oder er wühlt sich ein, je nach dem wer stärker ist. Es ist also nötig Bäume und Sträucher weiträumig mit einem Begrenzungsdraht abzugrenzen und darunter selbst zu mähen. Obwohl er von seinem Aufbau her erkennen müsste woher ein Hinderniss kommt, erkennt er es nicht. Stößt er z.B. mit der rechten Seite gegen ein Hinderniss, stoppt er, fährt zurück, dreht sich nach RECHTS und fährt wieder gegen das gleiche Hinderniss. Das macht er so lange bis er einmal rundum ist oder mit der Meldung "mähe wo anders" stehen bleibt. Es sollte eine Möglichkeit geben den iMow mitteilen zu können, dass die Rasenfläche keinen Hang hat. So könnte man an der Motorlast feststellen, ob der Mäher gegen ein Hinderniss stößt. Die Fernsteuerung wird oft als Vorteil genannt, das kann man so nicht sagen. Sie ist eine Notwendigkeit, da der iMow fast 40 Kg wiegt und nicht so einfach weg getragen werden kann. Auch das Mähen per Hand mit der Fernsteuerung ist eher ein Krampf (den man dann auch bekommt). Ein Ziffernblock fehlt, so dass das Arbeiten mit dem Diebstahlschutz nervig ist. Gut ist der Regensensor. Der hat mir beim Husqvarna wirklich gefehlt.
Fazit: Gut für große unkomplizierte Rasenflächen. Muss nicht so oft mähen wegen der großen Mähbreite von über 50 cm. Er ist im Normalmodus relativ laut, im ECO-Modus wesentlich leiser, dann nervt aber das Getriebegeräusch.
Zusammengefasst: groß, sehr Stark, nicht besonders intelligent programmiert, etwas fürs Grobe. Antworten

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Einschätzung unserer Autoren

Viking iMow MI555 C
Robotermäher mit 53 Zentimeter Schnittbreite

robotermaeher-mi555c-2Der Robotermäher MI 555 C von Viking hat eine sehr große Schnittbreite von 53 Zentimetern. Damit eignet sich das Gerät besonders für große Rasenflächen von einer Größe von bis zu 2000 Quadratmetern. Die große Fläche mäht der MI 555 C ganz von selbst.

Gesteuert wird der fleißige Helfer durch Sensoren und einen Begrenzungsdraht, der vorher entlang des zu mähenden Areals gelegt werden muss. Darin unterscheidet er sich von anderen Robotermähern nicht. Ist das Gebiet definiert, mäht der MI 555 C die Fläche in einer Zick-Zack-Vorgehensweise. Unterstützt wird der Mäher dabei von einem Kompass, durch den der Mäher laut Hersteller schnell und effizient arbeitet. Das Gras schneidet der Mäher mit Hilfe von drei Messern. Nach dem Schneiden des Grases wirft der Mäher das Schnittgut als Mulch wieder aus. Der Viking MI 555 C kann auch ferngesteuert benutzt werden. In dem Falle dient das abnehmbare Bedienpanel, das sich auf dem Rücken des Mähers befindet, als Fernbedienung.

Der Zeitpunkt des Mähens wird durch das Bedienpanel festgelegt. Hier kann zum Beispiel ein wöchentliches Programm eingestellt werden. Auch der Startpunkt lässt sich hier regeln. Die Schnitthöhe kann direkt am Gerät in sechs Stufen zwischen 26 und 63 Millimeter reguliert werden.
Der Viking kann bis zu 2,5 Stunden arbeiten. Neigt sich der Akku dem ende entgegen, fährt das Gerät die Docking-Station an, an der er seinen Akku wieder auflädt. Das dauert allerdings sehr lange – erst nach rund 20 Stunden ist der Akku vollständig aufgeladen.