Einschätzung unserer Autoren
ViewSonic ViewPad 7 e
Gutes Display für wenig Geld
Schließlich sind die restlichen Leistungsdaten solcher Tablet-PCs eher selten herausragend – und müssen es im Grunde auch gar nicht sein. Solange das Gerät ruckelfrei läuft und für die problemlose Wiedergabe von Videos sowie Websites geeignet ist, sind die meisten Käufer in diesem Segment schon zufrieden. Entsprechend unspektakulär zeigt sich das ViewPad 7e denn auch bei der restlichen Ausstattung: Als Prozessor kommt ein Standardmodell mit 1 GHz Taktrate zum Einsatz, auf UMTS-Unterstützung wird verzichtet. Dafür gibt es jedoch WLAN nach 802.11n und auch eine einfache Front- sowie eine Rückkamera finden sich. Anschlüsse für HDMI, USB und Klinkenstecker ergänzen die Ausstattung.
Das ViewSonic ViewPad 7e wiegt rund 450 Gramm und gehört damit nicht gerade zu den leichtesten Tablets seiner Art, was insbesondere bei der einhändigen Nutzung zum Schmökern in E-Books doch hinderlich sein könnte. Bei der Ausdauer gibt es mit fünf Stunden dagegen wenig zu mäkeln – wenngleich es natürlich auch schon Geräte mit besseren Laufzeiten gibt. Das ViewPad 7e ist also wirklich vor allem aufgrund des Displays einen Blick wert, der Rest entspricht dem, was derzeit in großer Menge den Einsteigermarkt überflutet. Interessant wird dabei zu sehen sein, wie das Gerät gegenüber dem Odys Xpress abschneiden wird, das sehr ähnlich ausgestattet ist.
Beide Geräte teilen dabei den Nachteil, dass sie Android 2.3 als Betriebssystem verwenden, das eigentlich für Smartphones gedacht ist. Bei bestimmten für moderne Honeycomb-Tablets entwickelten Apps können als Kompatibilitätsprobleme auftreten. Wen das nicht stört, der könnte mit einem von beiden Geräten aber ganz gut fahren.
ViewSonic ViewPad 7 e
Für das Lesen von E-Books optimiert
Zu diesem Zweck bietet das Tablet auch den bereits vorinstallierten Amazon Kindle E-Book-Reader, damit umgehend mit dem Lesen von E-Books losgelegt werden kann. Viele weitere Informationen sind allerdings noch nicht bekannt, das Unternehmen hat die Ankündigung sehr knapp gehalten. Bekannt ist lediglich, dass das Gerät unter anderem ein WLAN-Modul, Bluetooth und eine HDMI-Schnittstelle bieten soll. Vor allem Letztere impliziert, dass das Tablet nicht nur für das Lesen von E-Books gedacht ist, sondern darüber hinaus auch für andere Multimedia-Anwendungen gedacht ist.
Leider gibt es bislang keinerlei Informationen über die genaue Auflösung des Displays oder wenigstens den integrierten Prozessor. Ebenso unbekannt bleibt der anvisierte Verkaufspreis. ViewSonic hat lediglich mitgeteilt, dass das Gerät in einer weißen Version Version noch Ende 2011 auf den Markt kommen soll.
Von vielen Beobachtern wird aber das ViewSonic ViewPad 7 als Elternmodell zum Vergleich herangezogen. Es wird erwartet, dass das ViewPad 7e ebenfalls mindestens 512 Megabyte Arbeitsspeicher, eine CPU mit 600 MHz Taktrate und Features wie GPS, einen Cardreader und auch eine Webcam bieten wird. Allerdings handelt es sich dabei um reine Mutmaßungen und lediglich besagte HDMI-Schnittstelle lässt den Schluss zu, dass die Ausstattung vielleicht doch etwas besser ausfällt als bei anderen typischen E-Book-Tablets...




