Einschätzung unserer Autoren
Velocity Mobile velocity 83
Praktisch: Doppelter Speicherkartenslot
Damit löst Velocity Mobile auf intelligente Weise ein häufiges Problem moderner Smartphones: Auf der Speicherkarte sollen zugleich E-Mail-Archive, Fotos, MP3-Dateien und eben Unmengen an Navigationskarten Platz finden – meist passt alles zusammen kaum noch auf die Karte. Beim velocity 83 haben die Navigationsdaten somit ihren eigenen Platz – und die sind damit auch schneller gewechselt. Denn hier kann der Anwender ganz einfach einen neuen Kartensatz einlegen, ohne auch gleich alle anderen Dateien mit austauschen zu müssen.
Velocity Mobile velocity 83
Flaches GPS-Smartphone mit magerer Ausstattung
Die geringe Baugröße sowie das Gewicht von nur 103 Gramm lassen es aber bereits erahnen: Mit der Ausstattung des Smartphones ist es nicht weit her. Auffällig ist allenfalls der 2,8-Zoll-Touchscreen des Handys, der in Verbindung mit GPS der mobilen Navigation dienlich ist. Leider bietet das Mobiltelefon nur EDGE und WLAN, jedoch kein UMTS oder gar HSDPA. Daher dürfte der Download von Kartenmaterial außerhalb von WiFi-Hotspots unangenehm lange dauern. Auch besitzt das Handy nur eine 2-Megapixel-Kamera, einen sehr einfach gestrickten Media-Player und bedingt durch die geringe Bautiefe auch nur einen schwachen Akku. Der liefert gerade einmal Strom für etwa vier Stunden Gesprächszeit, im Stand-by-Betrieb ist nach acht Tagen Schluss.
Für diese Ausstattung sind die anvisierten 500 US-Dollar (345 Euro) eigentlich ein wenig teuer, vor allem das fehlende UMTS stört in dieser Preisklasse. Auch eine bessere Kamera hätte doch möglich sein sollen. Für das velocity 83 sprechen dagegen der schöne 2,8-Zoll-Touchscreen in Verbindung mit GPS-Navigation – wer hier aber nicht seine Erfüllung findet, sollte zu einem anderen Smartphone greifen.