Weil Velocity Micro beim DLP-Projektor Shine keine Hochdrucklampe, sondern RGB-LEDs verbaut hat, ist der Beamer deutlich kompakter als die Konkurrenz. Trotzdem soll er eine Lichtleistung von 300 ANSI-Lumen erreichen und nativ mit 1280 x 768 Pixeln (WXGA) im Seitenverhältnis 16:10 auflösen.
Interpoliert lassen sich Signale mit bis zu 1920 x 1080p zuspielen, wobei man in diesem Fall natürlich einen Qualitätsverlust in Kauf nehmen muss. Nach einem Software-Update werden laut Hersteller auch 3D-Signale unterstützt. Der Projektor, dem Velocity Micro einen 0,45 Zoll großen DLP-Chip von Texas Instruments spendiert hat, ist 8,4 Zentimeter breit, drei Zentimeter hoch, knapp elf Zentimeter tief und nur 255 Gramm schwer, demnach dürfte er in Rucksack oder Reisetasche kaum auffallen. Das Projektionsverhältnis liegt bei 1.4:1, das Kontrastverhältnis laut Datenblatt bei 2000:1. Für externe Zuspieler, also Computer, Mobiltelefone, Blu-ray- oder DVD-Player, steht ein Mini-HDMI-Eingang bereit (bis 1080p), außerdem soll man sich auf einen Kopfhörerausgang und auf eine USB-Buchse samt integriertem Media-Player freuen dürfen. Mit Blick auf das Gitter an der Oberseite scheint der Beamer zudem einen Lautsprecher an Bord zu haben, leider gibt es keine Informationen zur Ausgangsleistung des verbauten Wandlers. Velocity Micro verspricht eine unkomplizierte Inbetriebnahme: Man verbindet den Projektor über das mitgelieferte Netzteil mit einer Steckdose, schließt die Quelle an und kann sofort mit der Präsentation beginnen. Das Gerät wird über sieben mechanische Tasten bedient und soll im Betrieb lediglich 23 Watt Leistung aufnehmen.
Auf einen integrierten Akku hat Velocity Micro verzichtet. Pluspunkte gibt es in Sachen Helligkeit und mit Blick auf die Auflösung von 1280 x 768 Pixeln. Bleibt abzuwarten, wie der handliche Beamer bei den Fachmagazinen abschneidet. In den USA soll man das Gerät für weniger als 400 Dollar bekommen, zum Europastart gibt es keine Informationen.
09.01.2012





