Die USB-3.0-Schnittstelle schickt sich an, langsam aber sicher immer mehr zum Standard bei neuen PCs oder Laptops zu werden. Parallel dazu hat Typhoon angekündigt, seinerseits mit dem HDU-703 im Peripheriebereich ebenfalls auf die neue superflotte Schnittstelle zu setzen. Das Gerät, das auf der Cebit 2011 in Hannover präsentiert werden soll, zählt damit zu den ersten Modellen der neuen USB-Hub-Generation 3.0.
Rein technisch betrachtet ist die USB-3.0-Schnittstelle funktionsbedingt die einzige Besonderheit, die der USB Hub von Typhoon zu bieten hat. An das Gerät lassen sich bis zu vier Endgeräte, also zum Beispiel USB-Sticks, anschließen, deren Daten theoretisch mit SuperSpeed-Geschwindigkeit übertragen werden – theoretisch deshalb, weil die aktuelle Generation der USB-3.0-Geräte den Spielraum der 3-0-Schnittstelle noch lange nicht ausreizt (trotzdem natürlich um ein Vielfaches flotter unterwegs ist als USB 2.0), und weil außerdem die bisher produzierten USB-3.0-Hubs noch gelegentlich an der einen oder anderen Kinderkrankheit leiden. Nicht immer, so musste das Fachmagazin „c't“ in Einzeltests feststellen, klappt die Kommunikation zwischen den Peripheriegeräten und dem Rechner über einen 3.0-Hub.
Getestet wurden von c't bisher zwei Konkurrenzprodukte zum Typhoon-Hub, namentlich der Trendnet TU3 H4 (Ausgabe 25/2010, Testfazit), der momentan 45 Euro kostet (Amazon), sowie der mit 35 Euro (ebenfalls Amazon) merklich günstigere DA-70230 von Digitus (Ausgabe 18/2010, Testfazit). Des Weiteren bietet sich aktuell als Alternative noch der Icy Box IB-AC610 von Raidsonic an, der sich mit 40 Euro (Amazon) exakt in die Mitte zwischen die beiden Konkurrenten einordnet. Der in Rot oder Schwarz produzierte Typhoon schließlich soll bei seinem Verkaufsstart ebenfalls knapp 40 Euro kosten, dürfte sich allerdings de facto schnell auf das Niveau des Digitus-Hubs zubewegen und damit für längere Zeit zu den günstigsten USB-3.0-Hubs gehören, die der Markt 2011 anzubieten haben wird.
25.02.2011






















