Was der Tunebug Vibe mit Tischplatte oder Schuhkarton macht, macht der Tunebug Shake mit Fahrrad- oder Skaterhelm: Der Resonator nutzt den Helm als Klangkörper, denn er bringt die Oberfläche zum Schwingen.
Mit 68 Gramm ist der Shake nur halb so schwer wie der Vibe. Er wird mit zwei Halterungen ausgeliefert, eine für den Fahrradhelm (Tunestrap) und eine für geschlossene Ski-, Snowboard- und Skaterhelme (Gecko Mount). Mit den Halterungen soll sich der Shake auf fast allen Helmtypen anbringen lassen. Die Verbindung zum Abspielgerät wird entweder klassisch per 3,5 Millimeter-Klinkenkabel oder – sofern das Mobiltelefon oder der MP3-Player diese Funktion unterstützt – per Bluetooth hergestellt. Die Lautstärke stellt man am Quellgerät oder am Tunebug selbst ein. Bei den Abmessungen des aus Kunststoff gefertigten, mit einem gummierten Rand versehenen und wasser- sowie stoßgeschützten Shake nennt der Hersteller eine Seitenlänge von 5,7 Zentimetern und eine Höhe von 2,5 Zentimetern. Ein integrierter Lithium-Polymer-Akku (450 mAH) liefert die nötige Energie. Der Akku wird per USB geladen und soll je nach Lautstärke bis zu fünf Stunden lang durchhalten.
Im Straßenverkehr sind In-Ear-Kopfhörer verboten, denn sie schotten den Träger zu sehr von der Außenwelt ab. Nicht so der Tunebug Shake, der laut Hersteller für „sicheren Musikgenuss“ steht. Was der Resonator klanglich zu bieten hat, werden die Tests der Fachmagazine zeigen. Für den Shake werden bei amazon 99 Euro fällig.
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- Erschienen: 22.10.2010 | Ausgabe: 6/2010
- Details zum Test
4,5 von 6 Punkten
„Der stählerne Handschmeichler ist ein Hingucker, doch klangliche Wunder sollte man lieber nicht erwarten.“






