Einschätzung unserer Autoren
Toshiba Tecra R850-18F
Überzogene Konditionen
Konkret löst das Display mit 1.366 x 768 Pixeln auf. Ein schwacher Wert, zumindest für eine 15,6 Zoll große Bildfläche. Schließlich hat man dadurch kaum genug Platz, um zum Beispiel mehrere Fenster nebeneinander zu öffnen und gleichzeitig zu bearbeiten. Immerhin darf man sich im Gegenzug auf eine mattierte Oberfläche freuen. Das knapp 2,5 Kilogramm schwere Notebook lässt sich also auch unterwegs nutzen. Ebenfalls gut ist die Anschlussleiste. Hier gibt es einen Kartenleser, VGA, HDMI und eine eSATA/USB-Kombo. Hinzu kommen drei reine USB-Ports, von denen einer den 3.0-Standard für flotte Datentransfers unterstützt. Ins Netz geht es per WLAN oder UMTS, zudem gehört der Funkstandard Bluetooth 3.0 zur Ausstattung.
Auf technischer Ebene setzt Toshiba auf einen Intel Core i5-2430M. Sicher, der Zweikerner hat seine Qualitäten. Er taktet im Turbo Boost mit bis zu 3,0 GHz und stellt genügend Power bereit, um auch härtere Jobs ausreichend schnell zu erledigen (Datenverschlüsselung, Videoumwandlung etc.). Zu den aufgerufenen Konditionen hätte man jedoch ohne Weiteres einen noch schnelleren Vierkern-Prozessor erwarten können. Schwach ist auch die Grafik. Hier muss man sich mit einer gewöhnlichen Onboard-Lösung (HD 3000) zufrieden geben, die zwar ohne Probleme HD-Videos wiedergibt, mit Spielen jedoch kaum zurechtkommt. Abgerundet wird die Hardware schließlich von vier GByte RAM und einer 500 GByte großen Festplatte (7.200 U/min).
Die Ausstattung des Toshiba Tecra R850-18F ist eigentlich in Ordnung, allerdings nicht zu den eingangs genannten Konditionen. Wer etwas Zeit mitbringt, findet hier für gleiches Geld sicher einige Alternativen mit flotterer CPU und höher auflösendem Display.
Toshiba Tecra R850-1H7
Guter Prozessor, UMTS-Modul
Anwender können also flächendeckend ins Internet und müssen nicht darauf vertrauen, dass sich auch tatsächlich ein WLAN-Spot in der Nähe befindet. Was die Schnittstellen angeht, so bietet das Notebook mit USB 3.0 und eSATA/USB zwei Highspeed-Anschlüsse, zwei gewöhnliche USB 2.0-Slots, einen Kartenleser, einen VGA-Ausgang sowie einen DisplayPort. Letzterer lässt sich nutzen, um Bilddateien in digitaler Form an einen externen Bildschirm zu schicken. Das 15,6 Zoll große Notebook-Panel wiederum löst mit mäßigen 1.366 x 768 Pixeln auf, ist dafür aber entspiegelt. Ungünstige Lichtverhältnisse sind also kein Problem. Allerdings muss man dafür im Gegenzug akzeptieren, dass die Farbdarstellung bei matten Displays oft zu wünschen übrig lässt. Angetrieben wird der 2,49 Kilogramm schwere 15-Zöller von vier GByte RAM und einem Intel Core i5-2520M, der über zwei Kerne verfügt und im Turbo Boost mit einer Taktfrequenz von bis zu 3,2 GHz arbeitet. Selbst anspruchsvolle Jobs – etwa die Konvertierung von Videos oder die Verschlüsselung von Datenträgern – lassen sich damit erfahrungsgemäß flott erledigen. Etwas enttäuschend ist dafür die Grafik. Hier muss man sich mit einer simplen Intel HD Graphics 3000 begnügen, die für Spiele freilich kaum geeignet ist. Abgerundet wird das Paket schließlich von einer 320 GByte großen Festplatte.
Das Toshiba Tecra R850-1H7 verspricht eine gute Performance und ist mit dem UMTS-Modul überaus mobil. Zu den genannten Konditionen hätte der Hersteller allerdings in Sachen Speicher, Grafik und Auflösung durchaus eine Schippe drauflegen können.
Toshiba Tecra R850-1C3
Robuste Bauweise
Die Festplatte ist mit einem dreidimensionalen Bewegungssensor ausgestattet, der jede Art von Erschütterung sofort registriert. Anschließend wird der Kopf des Datenträgers arretiert, was letztlich sicherstellen soll, das gespeicherte Dokumente nicht verloren gehen. Als praktisch könnte sich darüber hinaus die wasserabweisende Tastatur erweisen, denn wem ist es in der Hektik noch nicht passiert, dass der Kaffee oder sonstige Getränke auf dem Notebook landen? Was die weitere Ausstattung anbelangt, präsentiert sich das Tecra durchweg gut aufgestellt. Der eingebaute Zweikerner Core i5-2520M beruht auf Intels aktuelle Sandy-Bridge-Architaktur, rechnet im Turbo Boost mit bis zu 3,2 GHz, unterstützt HyperThreading und verspricht eine starke Performance. Wie viel Arbeitsspeicher der CPU dabei zur Seite steht, ist bisher allerdings nicht bekannt. Abgerundet wird die Hardware von einer etwas spärlich bestückten Festplatte (320 GByte) und einer stromsparenden AMD Radeon HD 6450M mit separaten Speicherreserven (1 GByte). Stark ist das 15,6 Zoll-Panel, denn die Oberfläche wurde komplett entspiegelt – selbst bei relativ hellen Lichtverhältnissen sollte das Bild also gut zu erkennen sein. Die gewöhnliche Auflösung (1.366 x 768 Pixel) lässt sich via DisplayPort umgehen, außerdem bietet die Anschlussleiste einen Kartenleser und zwei Optionen für zügige Transfers großer Datenpakete (USB 3.0, eSATA). Ins Netz geht das knapp 20 Millimeter flache Notebook über WLAN, der Funkstandard Bluetooth 3.0 wird ebenfalls unterstützt.
Das Toshiba Tecra R850-1C3 präsentiert sich als leistungsfähiger und robuster Begleiter im Businessalltag – immer vorausgesetzt, die Sicherheitstools funktionieren tatsächlich so, wie vom Hersteller propagiert. Kosten soll das Notebook unverbindliche 1.249 Euro.





