Ob Geschäftsleute oder anspruchsvolle Freizeitnutzer – wer das neue Satellite Pro L850-1G5 von Toshiba auf den Schreibtisch stellt, kann eine flotte Performance erwarten. Der Grund: Mit an Bord ist eine starke CPU aus Intels aktueller Ivy Bridge-Reihe.
Konkret ist ein Core i5-3210M verbaut, der im Turbo Boost mit bis zu 3,1 GHz taktet und genügend Power bereitstellt, um auch härtere Jobs zügig zu erledigen – zum Beispiel die Verschlüsselung von Daten oder das Schneiden von Videos. Unterstützung hierfür liefern acht GByte RAM, zudem darf man sich in puncto Hardware noch auf eine 500 GByte große Festplatte und eine AMD Radeon HD 7670M freuen. Letztere zählt dabei zur ordentlichen Mittelklasse, das heißt: Wenn man die Details und die Auflösungen reduziert, laufen eventuell auch einige aktuelle Spiele flüssig.
Die Konfiguration des Panels wiederum klingt nicht ganz so vielversprechend. Denn erstens ist es nicht entspiegelt, Nutzer müssen also mit störenden Reflexionen rechnen. Und zweitens liegt die Auflösung nur bei 1.366 x 768 Pixeln. Negative Konsequenz: Auf der 15,6 Zoll großen Bildfläche lässt sich kaum genug Platz schaffen, um beispielsweise mehrere Fenster nebeneinander zu öffnen und gleichzeitig zu bearbeiten. Im Büro ist das natürlich von Nachteil.
Nichts auszusetzen gibt es dafür an der Anschlussleiste. So findet man unter anderem einen Kartenleser, einen HDMI-Ausgang zu digitalen Bildausgabe an ein größeres Panel und drei USB-Ports, von denen zwei den modernen 3.0-Standard für flotte Datentransfers unterstützen. Ins Netz geht der mit 2.300 Gramm ziemlich leichte 15-Zöller schließlich per WLAN, außerdem gehört noch der Funkstandard Bluetooth zur Ausstattung.
Positiv beim Toshiba Satellite Pro L850-1G5 sind die Hardware und die Anschlussleiste, allerdings könnte das spiegelnde Panel zumindest Geschäftsleuten ein Dorn im Auge sein. Wer dennoch Interesse hat, muss für das Notebook voraussichtlich 750 EUR auf den Tisch legen.
03.07.2012





