Einschätzung unserer Autoren
Toshiba Satellite Pro L770-14N
Zu teuer
Beim Anschluss externer Peripheriegeräte muss man stattdessen drei gewöhnlichen USB 2.0-Schnittstellen verwenden – mit entsprechend negativen Konsequenzen für die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Sicher, einige Anwender dürften damit leben können, allerdings ist ein fehlender Highspeed-Anschluss im Mittelklassesegment eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Ansonsten gibt es noch einen Kartenleser sowie einen analogen VGA- und einen digitalen HDMI-Port. Letzterer lässt sich nutzen, um Fotos und Videos ohne Qualitätsverlust an ein externes Panel zu schicken. Der 17,3 Zoll große Notebook-Bildschirm wiederum löst mit maximal 1.600 x 900 Pixel auf, allerdings ist die Oberfläche entspiegelt. Eine besonders satte Farbdarstellung darf man also nicht erwarten. Angetrieben wird das mit WLAN und Bluetooth 3.0 ausgestattete Notebook von vier GByte RAM und einem Intel Core i3-2350M, der mit einer Geschwindigkeit von 2,3 GHz arbeitet. Zwar unterstützt die Zweikern-CPU keine automatische Übertaktung unter Volllast (Turbo Boost), ihr Leistungspotential ist trotzdem mehr als ordentlich. So reicht die Power erfahrungsgemäß auch für die flotte Bearbeitung anspruchsvoller Jobs. Zu denken wäre hier beispielsweise an die Umwandlung von Videodateien. Abgerundet wird das Paket schließlich von einer Onboard-Grafik (HD Graphics 3000) und einer 500 GByte schluckenden Festplatte.
Alles in allem verspricht das Toshiba Satellite Pro L770-14N eine gute Performance, für eine vergleichbare Ausstattung muss man jedoch normalerweise nicht so viel Geld auf den Tisch legen. Zumal auch die fehlende USB 3.0-Buchse enttäuscht. Wer etwas Zeit hat, findet hier sicher einige Alternativen mit besserer Ausstattung.
Toshiba Satellite Pro L770-125
Toshiba Satellite Pro L770-125: Gutes Display
Selbst ungünstige Lichtverhältnisse führen folglich nicht dazu, dass man sofort den Rollladen herunterlassen muss. Rein technisch steckt in dem 17,3 Zoll-Notebook ein leistungsfähiger Core i3-2310M (2,1 GHz), der auf Intels aktueller Sandy-Bridge-Architektur beruht und die Anforderungen des täglichen Betriebs (Office, Surfen, Datenverschlüsselung) zügig erledigen sollte. Darüber hinaus sind vier GByte RAM und eine 500 GByte große Festplatte an Bord, im Grafikbereich wiederum setzt der Hersteller mit der Intel HD Graphics 3000 auf eine gewöhnliche Onboard-Lösung. Das Notebook gehört also lediglich rein formal zur Multimedia-Klasse, schließlich dürfte der verbaute Grafikchip vor allem im Gaming-Bereich erfahrungsgemäß recht schnell an seine Grenzen stoßen. Dennoch: Wer sich auf die üblichen Tools, also die Wiedergabe von HD-Videos oder Präsentationen beschränkt, sollte zu keiner Zeit in Schwierigkeiten geraten. Bei der Anschlussleiste sticht neben den den üblichen USB 2.0-Buchsen (3 Stück) ein eSATA/USB-Kombiport hervor, über den sich große Datenpakete – zum Beispiel von einer Digital- oder Videokamera – schnell auf das Notebook überspielen lassen. Ansonsten gibt es einen digitalen HDMI- und einen analogen VGA-Port sowie einen multiplen Kartenleser. Ins Netz geht es per WLAN, außerdem kann das knapp 2,8 Kilogramm schwere Notebook via Bluetooth 3.0 drahtlos mit kompatiblen Peripheriegeräten kommunizieren.
Das Toshiba Satellite Pro L770-125 kann mit dem entspiegelten Panel, dem starken Prozessor und dem gut besetzten Schnittstellenbereich einige Pluspunkte verbuchen – vor allem angesichts der relativ moderaten Anschaffungskosten: Amazon listet das Notebook derzeit für knapp 520 Euro.

