Das Toshiba Satellite P755-11U hat zwar einen Blu-ray-Brenner im Gepäck, allerdings kann man die Blauscheiben auf dem Notebook selbst nicht in höchster Qualität anschauen. Der Grund: Das Panel löst lediglich mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf.
Die geringe Auflösung ist auch deshalb ein klarer Nachteil, weil es der Bildschirm nur auf eine Diagonale von 15,6 Zoll bringt. Es dürfte also kaum genügend Platz vorhanden sein, um mehrere Fenster nebeneinander zu öffnen und zu bearbeiten. An Schnittstellen wiederum gibt es einen Kartenleser, HDMI zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Display, einen analogen VGA-Ausgang und vier USB-Ports. Von letzteren unterstützt dabei einer den modernen 3.0-Standard. Flotte Datentransfers sind also möglich. Ins Internet geht es per WLAN, außerdem kann der 2,62 Kilogramm schwere Bolide via Bluetooth 3.0 ohne lästige Kabel mit Maus, Headset und weiteren kompatiblen Peripheriegeräten kommunizieren.
Auf technischer Ebene stehen acht GByte RAM und ein Intel Core i7-2630QM. Der Prozessor verfügt über vier Kerne, taktet im Turbo Boost mit bis zu 2,9 GHz und stellt genügend Power bereit, um selbst harte Anwendungen flott zu erledigen. So können Anwender ohne Probleme CDs rippen, Videos bearbeiten oder Dateien verschlüsseln. Als Grafik kommt eine Nvidia GeForce GT 540M zum Einsatz. Sie gehört zur Mittelklasse, wird allerdings von dem etwas gemächlichen DDR3-Speicher versorgt (2 GByte). Das begrenzt die Gamingperformance erheblich. Immerhin ist dafür Nvidias effiziente Optimus-Technologie an Bord. Sofern das Notebook die externe Grafik nicht benötigt, wird sie also automatisch abgeschaltet.
Beim Toshiba Satellite P755-11U stimmen Prozessor und Anschlussleiste, allerdings sind die mittelmäßige Grafik und das schwach auflösende Panel zwei echte Minuspunkte. Schließlich muss man für das Multimedia-Notebook bei Amazon derzeit über 1.000 EUR auf den Tisch legen.
17.02.2012













