Wunderdinge in Sachen Performance darf man vom Toshiba Satellite L770D-10H nicht erwarten. Der Grund: Angetrieben wird der 17-Zöller von einem relativ gemächlichen AMD-Prozessor, das Notebook eignet sich demnach in erster Linie für Einsteiger.
Konkret setzt der Hersteller auf einen A6-3400M, der zu AMDs Fusion-Reihe gehört. Er besteht aus Prozessor und integrierter Grafikkarte, wobei die Recheneinheit über vier Kerne verfügt und im TurboCore-Modus ihre Taktfrequenz auf bis zu 2,3 GHz anheben kann. Damit lassen sich sowohl einfache Tools wie Office und Internet als auch einige anspruchsvollere Anwendungen zügig erledigen, etwa die Bearbeitung von Fotos und Videos. Als Grafikkarte wiederum arbeitet eine simple AMD Radeon HD 6520G, die erfahrungsgemäß vor allem für Spiele kaum geeignet ist. Zumindest HD-Filme sollten jedoch ohne größere Probleme laufen. Vier GByte RAM und eine 640 GByte große Festplatte runden die Hardware schließlich ab.
Das 17,3 Zoll große Panel löst mit guten 1.600 x 900 Pixeln auf und ist zudem mit einer glänzenden Oberfläche ausgestattet. Der Bildschirm ist also anfällig für störende Lichtreflexionen, dafür darf man sich im Gegenzug auf hohe Kontraste und eine satte Farbdarstellung freuen. An Schnittstellen gibt es einen 8-in-1-Kartenleser, eine analoge VGA-Buchse, einen digitalen HDMI-Port zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Display sowie drei USB-Schnittstellen. Leider unterstützt keine davon den modernen 3.0-Standard, flotte Datentransfers – etwa von der Digitalkamera – sind demnach nicht drin. Seinen Platz im Netz findet der 2,86 Kilogramm schwere 17-Zöller schließlich per integriertem WLAN, der Funkstandard Bluetooth hingegen wird nicht unterstützt.
Knapp 500 Euro kostet das Toshiba Satellite L770D-10H bei verschiedenen Internet-Händlern zur Zeit. Dafür gibt es dafür zwar bereits Modell mit aktuellen Intel Core i3-Prozessoren, Einsteiger sollten mit dem Notebook allerdings trotzdem ihre Freude haben.
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- Erschienen: 13.12.2011
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