Beim Toshiba Satellite L775-1NV dürfte vor allem das Display für lebhafte Diskussionen sorgen. Laut Hersteller ist es nicht entspiegelt, ungünstige Lichtverhältnisse sind also ein echtes Problem. Im Gegenzug darf man jedoch hohe Kontraste und vor allem eine satte Farbdarstellung erwarten.
Wer das Notebook ab und zu auch mobil einsetzen möchte, ist hier also sicher an der falschen Adresse. Doch auch in den eigenen vier Wänden kann das spiegelnde Panel problematisch sein – schließlich wird fast jedes Zimmer im Laufe des Tages einmal von der Sonne ausgeleuchtet. Beim Anknipsen der Schreibtischlampe wird man sich vermutlich ebenfalls über die fehlende Entspiegelung ärgern. Inwiefern diese Einwände relevant sind und ob die gute Farbdarstellung diese möglicherweise kompensiert, muss letztlich jeder Verbraucher selbst entscheiden. Was die Auflösung angeht, so bietet der 15,6 Zoll große Bildschirm nur Magerkost (1.366 x 768 Pixel). An Schnittstellen gibt es einen Kartenleser, HDMI zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Panel, VGA und drei USB-Buchsen. Von letzteren ist dabei eine als 3.0-Version ausgewiesen, flotte Datentransfers sind also möglich. Apropos Speed: Der verbaute Intel Core i5-2450M kann sich in dieser Hinsicht ebenfalls sehen lassen. Er verfügt über zwei Kerne, taktet im Turbo Boost mit bis zu 3,1 GHz und stellt genügend Power bereit, um selbst heftige Jobs wie die Konvertierung von Videos ausreichend schnell zu erledigen. Unterstützt wird die CPU hierbei von acht GByte RAM, zudem stehen in Sachen Hardware eine 500 GByte große Festplatte und eine dedizierte Nvidia GeForce GT 525M. Mit letzterer sollte dabei auch das ein oder andere PC-Game drin sein.
Das Toshiba Satellite L775-1NV verspricht eine gute Performance und hat eine gut bestückte Anschlussleiste im Gepäck, allerdings ist das spiegelnde Panel nicht jedermanns Sache. Wer damit kein Problem hat, findet das Notebook derzeit beim Otto-Versand für 700 EUR.
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- Erschienen: 24.09.2011
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