Einschätzung unserer Autoren
TomTom Start² Central Europe Traffic
Perfektes Minimal-Navi für Einsteiger
Erwartet hatte das Navi Magazin ONLINE, dass der Fahrer beim Start² die Wahl hat zwischen einem einfachen Modus für Einsteiger/Ungeübte und dem normalen, erweiterten Funktionsumfang, die man von TomTom-Navis gewohnt ist. Dies ist jedoch nicht der Fall. Das Navi bietet ausschließlich die Option an, entweder eine Route zu planen oder sich die Karte anzeigen zu lassen. Auch so altbekannte und eigentlich bewährte Features wie die Nachtumschaltung, die Berechnung der kürzesten/ökonomischsten Route oder ein Modus für Radfahrer und Fußgänger fehlen. Dafür ist der Empfang von Stauinformationen möglich (TMC) und das Kartenmaterial lotst den Fahrer durch Deutschland sowie die angrenzenden europäischen Länder – „fertig“, wie Navi Magazin ONLINE in seinem Testfazit schreibt, und ergänzt: „Mehr brauchen die nicht, wobei mit „die“ natürlich alle jene Autofahrer gemeint sind, die eine zuverlässige Navigation mit ein paar Komfortfunktionen suchen.
Abgesehen von einer halben Note Abzug für die Halterung erhielt das Start² Central Europe Traffic vom Navi Magazin OLINE deshalb unterm Strich die Note „gut bis sehr gut“ – und zurückgeblieben ist bei den Testern vermutlich auch die Einsicht, dass der Hype um immer noch mehr Technik und noch mehr Funktionen deutlich am Abklingen ist – und an den tatsächlichen Bedürfnissen eines Großteils der Kundschaft auch vorbeizielt. Denn seitdem fast jedes Internethandy die Funktion eines Navis übernehmen kann, sind wieder einfache Antworten auf die eigentlich schon immer sehr einfache und eigentlich zentrale Frage gewünscht: Wie komme ich am schnellsten von A nach B. Und wenn für die Antwort, wie beim Start² Central Europe Traffic, nicht mehr als 100 Euro ausgegebene werden muss, reicht dies in der Tat ebenfalls vollkommen aus. – – Der komplette Testbericht zum Start² Central Europe Traffic kann auf Navi Magazin ONLINE eingesehen werden (PDF).
Tom Tom Start² Central Europe Traffic
Einsteigernavi ohne Schnickschnack und doch mit Komfort
Navigation ohne Schnickschnack, aber auch nicht ohne ein Mindestmaß an Komfort: Dies will das neue Einsteigernavi Start² von TomTom bieten. Beim Nachfolger des Start hat TomTom vor allem das Hauptmenü entschlackt, um die Bedienung noch einfacher zu machen. Die einzigen zur Verfügung stehenden Optionen heißen nun: „Route planen“ oder „Karte rollen“.Über diese spartanische Menüführung werden sich zum einen blutige Laien freuen, aber auch Autofahrer, bei denen das Bedürfnis, sich im Vorfeld lange mit einem neuen Navi beschäftigen zu müssen, relativ schwach ausgeprägt ist. Das Start² verspricht stattdessen Plug & Play-Betrieb – ohne dass das Benutzerhandbuch groß gewälzt werden muss.
Ausschlaggebend für ein Einsteigernavi ist natürlich der Preis, und der liegt beim Start² bei 119 Euro, wenn es demnächst in den Handel geht. Natürlich wird das Gerät danach noch ein paar Euro nachlassen. Erfreulich ist außerdem, dass TomTom dem Navi einige Komfortfunktionen mit auf den Weg gibt. So empfängt und verarbeitet das Start² TMC-Staumeldungen, bietet einen Fahrspurassistenten und sagt dem Fahrer die Straßennamen an (Text-to-Speech). Die Routenberechnung erfolgt auf der Basis historischer Daten über das tatsächlich zu erwartenden Verkehrsaufkommen auf der Strecke, differenziert nach Tag / Uhrzeit. Diese Funktion, von TomTom IQ Routes genannt, hat sich in mehreren Tests schon bewähren können.
Außerdem ist das Start² an den MapShare-Service anschließbar. Über das Internet lassen sich einmal im Monat Kartenaktualisierungen auf das Navi laden, die von anderen TomTom-Besitzern dem Hersteller gemeldet wurden. Das Kartenmaterial selbst umfasst Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie 16 angrenzende Länder – von TomTom als Central Europe bezeichnet.
Summa summarum bietet das Start² demnach vor allem aufgrund der vorhandenen Komfortfunktionen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sollte daher in den Kreis potentieller Kandidaten aufgenommen werden, wenn der Kauf eines einfachen, aber nicht unbedingt spartanischen Navis ansteht.









