Einschätzung unserer Autoren
Tiptel Ergophone 6021
Bietet spezielle „Einsteiger“-Einstellungen
Denn das Ergophone 6020/6021 lässt seinem Nutzer die freie Wahl, wie komplex die Bedienung ausfallen soll: Das Gerät kann wahlweise mit dem gesamten Funktionsumfang oder aber einem reduzierten Menü benutzt werden. Im „Einsteiger“-Modus sind nur die wirklich elementaren Funktionen wie Telefonie oder Kurznachrichten eingeblendet, um das Menü so einfach wie möglich zu halten. Auch ein SOS-Notruf kann natürlich in diesem Modus abgesetzt werden. Im „Fortgeschrittenen“-Modus wiederum findet der Anwender auch Menüpunkte wie zusätzliche SMS-Unterordner oder den Zugriff auf die kleine VGA-Kamera des Mobiltelefons. Ferner können die Notruf-Einstellungen modifiziert werden – etwa eine neue Zielrufnummer hinterlegt werden.
Praktisch ist, dass auch im zugeklappten Zustand stets Anrufe, SMS und auch der Akku-Status ersichtlich sind. Vier LEDs auf der Klappe blinken entsprechend auf und informieren über die jeweiligen Vorkommnisse. Das ist tatsächlich ein Komfortmerkmal, das andere Senioren-Handys nur selten bieten – und das wir auch bei ganz herkömmlichen Mobiltelefonen so gut wie nie zu Gesicht bekommen. Leider. Das TipTel Ergophone 6020 (in Schwarz) beziehungsweise 6021 (in Weiß) dagegen kann damit ab Dezember 2011 aufwarten. Das kostet dann allerdings auch rund 120 Euro – viel Geld für ein letzten Endes dann aber doch sehr schlicht gehaltenes Handy.