Thule Pacific 600 Test

(Autogepäckträger)
Thule Pacific 600

gut (2,0) 2 Tests 12/2009

17 Meinungen
(sehr gut)
Produktdaten:
  • Typ: Dachbox
  • Montage: Fahrzeugdach

ADAC motorwelt
Heft 12/2009
Platz 1 von 8
Note: 1,9

Gestaltung (30%): 1,7;
Handhabung (45%): 1,9;
Fahrtests (15%): 1,3;
City-Crash (10%): 3,0.

ADAC Online
12/2009
Platz 1 von 8
„gut“

„Die Besonderheit der Thule Pacific ist die schnelle Montage der sehr leichten Box auf dem Dachträger, die auch ohne Helfer möglich ist. Die Box präsentiert sich in sehr guter Verarbeitung, die Sicherheitshinweise sind sehr gut verständlich und die Ladung ist hervorragend vor Wassereintritt geschützt. Jedoch ist die Beladung durch die Träger-Schnellbefestigung und die ungünstige Bodenform erschwert und die Befestigung auf dem Grundträger ist zu schwach. Leichte Schwächen offenbarte die Pacific auch im ADAC City Crash.“

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Meinungen (17)

Einschätzung unserer Autoren

Thule Pacific 600
Komplett wasserdicht und kinderleicht befestigt

Die Thule Pacific 600 ist eine echte Ausnahmeerscheinung. Wo herkömmliche Dachboxen ihre Nutzer durch beständiges Klappern des Inhalts und eine übermäßig komplizierte Installation auf dem Autodach in den Wahnsinn treiben, wird über die Pacific 600 nur Gutes gesagt. Nicht nur konnte die Dachbox in einem Vergleichstest des ADAC souverän den ersten Platz belegen, auch die Nutzer sind einhellig voll des Lobes über die Transportbox. Vor allem die einfache Installation begeistert viele Besitzer.

Denn die Besonderheit der Pacific 600 ist ihre Träger-Schnellbefestigung. Es werden einfach simple Bestigungsklammern auf dem Grundträger angezogen – und das komplett ohne Kraftaufwand. Nicht wenige Nutzer äußern sich erstaunt darüber, dass die Verbindung trotzdem in jeder Straßenlage bombenfest wirke. Darüber hinaus sorgen im Inneren Spanngurte dafür, dass die Ladung nicht wild in der Box umherklappert, was ebenfalls für ein ruhigeres Fahrgefühl und damit auch weniger Ablenkung beim Fahren sorgt.

Der zweite Aspekt, der sehr gelobt wird, ist die Abdichtung der Pacific 600. So berichten einige Nutzer, dass sie mit der Dachbox bereits zum Teil mehrere Stunden in starkem Regen über die Autobahn gefahren seien und am Ende trotzdem nicht ein Tropfen den Weg ins Innere gefunden habe – das Gepäck sei somit selbst in den ungünstigsten Wetterbedingungen stets staubtrocken untergebracht. Das kenne man so bislang nur von Dachboxen, die ein erheblich aufwendigeres Verschlusssystem besäßen.

Nicht zuletzt gefällt auch der ästhetische Aspekt der Thule Pacific 600. Nicht zufällig werden Dachboxen auch gerne ironisch als „Dachsärge“ bezeichnet, denn ihre Form und plumpe Bauweise lassen schnell entsprechende Assoziationen aufkommen. Die Thule-Dachbox jedoch gilt als schnittig, ja fast futuristisch und bietet dadurch einen weiteren Vorteil: Der Luftwiderstand fällt geringer aus, was wiederum die Fahrstabilität erhöht und den Spritverbrauch senkt.