Wie ein Gerät von einem anderen Stern oder aus einer Space-Opera mutet der LifeCool (CLN0017) an, den der bekannte Hersteller Thermaltake soeben angekündigt hat. Die leicht außergewöhnliche Bauform des Geräts ist aber nicht allein reiner Selbstzweck oder gar ein Show-Gag, um die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf sich zu ziehen, sondern soll der Effektivität des Geräts auf die Beine helfen.
Selbstverständlich zielt der Notebookkühler auch explizit auf ein Publikum ab, das sich der digitalen Welt als Fluchtpunkt ihres Geschmacksempfindens verschrieben hat, Thermatake selbst spricht vom E-Lifestyle, der mit dem Design des Pads angesprochen werden soll – und zu dem eine gewisse „spacige“ Optik gehört wie die Butter aufs Brot. Originell möchte der Kühler aber auch hinsichtlich des Managements der Luftzufuhr und -abfuhr sein. So wird die frische Kühlluft am Unterboden des Gerätes angesaugt, während die vom Notebook erhitze Luft über die beiden seitlichen Kanäle entweichen kann.
Im Innern wiederum sorgt ein 120 Millimeter messender Lüfter für die notwendigen Turbulenzen, ohne die dieses Prinzip nicht funktioniert. Die Kühlluft wird dabei über ein Metallgitter an den Unterboden des Laptops geblasen. Der Lüfter selbst wiederum kann je nach Bedarf geregelt werden. Auf der niedrigsten Stufe mit 800 Umdrehungen in der Minute dürfte er sogar recht leise sein, während er bei maximal 1.500 U/min jedoch vermutlich deutlich zu hören sein wird – der Hersteller nennt als maximale Lärmbelästigung 30,5 dB(A).
Der mobile Rechner wiederum ruht auf einem gummiartigen Überzug der Oberseite auf, während der Kühler seinerseits an der Unterseite auf kleinen Füßchen steht, die zudem an der hinteren Seite leicht erhöht sind, um die Ergonomie beim Tippen zu verbessern – nichts Neues, fürwahr, aber bewährt-funktional. Die blauen LEDs schließlich geben dem Space-Kühler optisch noch den letzten Schliff. Ob man sie auch ausschalten kann, ist leider nicht bekannt. Schmerzlich vermissen werden sicherlich einige einen zusätzlichen USB-Hub.
Geeignet ist der Thermaltake-Lüfter für Notebooks bis zu einer maximalen Größe von 17 Zoll, er trägt demnach auch die gängigen Gaming-Boliden unter den Laptops. Ob seine Kühlleistung tatsächlich dafür ausreicht, diese Highend-Geräte tatsächlich um einige Grad zu kühlen und somit deren Leben zu verlängern, ist müßige Spekulation. Ganz unsinnig ist die Anschaffung des Thermaltakes, wie dies bei jedem Notebookkühler der Fall ist, trotzdem mit Sicherheit nicht. Ausgeliefert wird das Gerät demnächst, und spätestens dann steht auch der Preis fest, an dem sich letztendlich zeigen wird, ob der Kühler nicht nur optisch für Furore sorgen, sondern auch fleißig von interessierten Kunden gekauft wird.
09.09.2011


























