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Im Test der Fachmagazine
Erschienen: 21.02.2011
Details zum Test
ohne Endnote
Unser Fazit
08.10.2012
Thermaltake VM600M1W2Z
Gelungener Anfang für PC-Bastler
Anfänger im PC-Bau nehmen gerne ein nicht ganz so teures Gehäuse mit der Option später noch umbauen zu können, wenn die Ansprüche gestiegen sind. Da kommt der Hersteller mit seinem Midi-Tower gerade recht. Der Dokker ist bereits für rund 50 EUR bei amazon erhältlich und bietet viel Ausstattungsmerkmale, die einen Einsteiger aufhorchen lassen.
Äußerlichkeiten und Ausstattung
Optisch macht der Dokker in keiner Weise sonderlich auf sich aufmerksam und sieht wie einer von vielen schwarzen Midi-Towern aus, deren Front komplett mit Mesh-Gittern gestaltet ist. Aber der Hersteller hat an einen Staubfilter gedacht und diesen vor dem Festplattenkäfig platziert, damit der 120 Millimeter große Lüfter ungestört und leise arbeiten kann. Auch die Höhe des Stahlgehäuses fällt mit 470 Millimetern nicht aus dem Rahmen. Lediglich der Wulst im Deckel stellt mit seiner Festplatten-Dockingstation eine echte Besonderheit in der Einsteigerklasse dar. So lässt sich bequem im laufenden Betrieb eine SATA-Festplatte mounten und wieder entfernen. Das I/O-Panel mit den beiden USB 2.0-Ports und dem Headset-Anschluss ist frontseitig untergebracht, direkt unter den vier Einschüben für die optischen Laufwerke. Der nahezu komplett gelochte Deckel bietet die Möglichkeit einen 200 Millimeter großen Lüfter oder gleich zwei 120er zu installieren. Einen Staubfilter findet man hier allerdings nicht. Das linke Seitenteil bietet ein kleines Fenster, das eher an ein Guckloch erinnert und unmittelbar darunter die Möglichkeit einen 120er Lüfter zu verbauen. Auf der Rückseite ist ein 120-Millimeter-Lüfter vormontiert und sogar Öffnungen für eine Wasserkühlung sind auf den Fotos zu erkennen. Die Bodenplatte ist ebenfalls großflächig gelocht. Direkt unter dem Festplattenkäfig lässt sich neben dem 120er Bodenlüfter (optional) noch ein 80er Lüfter für die Festplatten installieren.
Platzangebot
Der Midi-Tower kann Mainboards im Standard-ATX-Format aufnehmen und alle Laufwerke können ohne Werkzeug ihren Platz einnehmen. So lassen sich maximal sechs Festplatten in konventioneller Richtung mit Schnellverschlüssen einbauen, die jedoch nicht sehr fest sitzen. Der Mainboard-Träger bietet einen ausreichenden Ausschnitt für die CPU-Backplate, jedoch keine weiteren Öffnungen für das Kabelmanagement.
Kaufempfehlung
Für kleines Geld bekommt man eine ordentliche Grundausstattung, die jedoch ein wenig mit Lüftern aufgerüstet werden sollte. Mit dem Dokker kann man einen guten Start in den PC-Selbstbau hinlegen, ohne das Budget zu stark zu belasten.