Für Flachbildschirme eignet sich der TCT 1500 nicht, denn ein HDMI-Ausgang fehlt. Das TV-Signal gelangt über eine Scart-Buchse mit 720 x 576 Pixeln (PAL) oder mit 720 x 480 Pixeln (NTSC) zum Röhrenfernseher.
USB-Buchse vorn
Die Rückseite der 18 Zentimeter breiten, 3,8 Zentimeter hohen und 12,3 Zentimeter tiefen Box ist ferner mit einem LNB-Eingang, mit einem passenden Ausgang zum Durchschleifen des Signals und mit einem koaxialen Digitalausgang für AV-Receiver oder Heimkinosysteme besetzt. Einen analogen Audio-Ausgang sucht man vergeblich. Vorne am Gerät gibt es eine USB-Schnittstelle, über die Software-Updates eingespielt und Programmlisten exportiert beziehungsweise importiert werden können. Laut Hersteller muss das USB-Medium mit FAT32 formatiert werden. Auf die Möglichkeit, Multimedia-Dateien wiederzugeben und TV-Sender per USB mitzuschneiden (PVR-Funktion), muss man verzichten.
4000 Speicherplätze, acht Favoritenlisten
Neben dem klassischen 4:3 Format werden Bilder im Seitenverhältnis 16:9 unterstützt. Die Senderliste für das via Astra 19.2 Grad Ost ausgestrahlte Angebot ist ab Werk vorinstalliert, wobei man natürlich auch andere Satellitenpositionen einstellen kann. Wer eine Sat-Anlage mit Drehmotor nutzt, muss zunächst ins Menü und den passenden DiSEqC-Modus (1.2 / USALS) aktivieren. Das Gerät bietet 4000 Speicherplätze für TV- und Radiosender, außerdem kann man die Programme in acht Favoritenlisten individuell organisieren. Dem elektronischen Programmführer bescheinigt tekComm eine Vorschaufunktion für bis zu sieben Tage, überdies gibt es einen 10-fachen Timer, der täglich, wöchentlich, monatlich oder einmalig programmiert werden kann.Zwar hat tekComm eine Scart-Buchse verbaut, allerdings fehlt ein analoger Audio-Ausgang für einfache Stereo-Verstärker. Das Gros der Kundschaft scheint zufrieden mit dem TCT 1500, die Fachmagazine haben den DVB-S-Receiver noch nicht getestet. Amazon verlangt 27 EUR.




