T-Mobile Sidekick 2008 Test

(Handy)

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Produktdaten:
  • Funktionen / Typ: QWERTZ-Tastatur, …
  • Kamera: 2 MP
  • Datentransfer: EDGE, GPRS
  • Gewicht: 137 g
  • Bauform: Slider
  • Weitere Funktionen: … mehr Infos

Einschätzung unserer Autoren

Deutsche Telekom Sidekick 2008
Wechselcover zum Individualisieren

Mit dem T-Mobile Sidekick 2008 ist eines sicher: Langweilig aussehen wird der kleine E-Mail-Agent nie. Denn in den Online-Shops, die das Handy vertreiben, werden parallel auch sogenannte Wechselcover angeboten. Diese ersetzen die äußere Gehäusehülle und rahmen Display sowie QWERTZ-Tastatur bunt ein. Erhältlich sind diese Oberschalen in zahlreichen Farbvarianten und sogar mit illustren Motiven darauf. Ein einzelnes Modell kostet derzeit in den USA, wo der Sidekick 2008 zunächst verkauft wird, 9,99 Dollar. Paare sind für 14,99 Dollar erhältlich.

Der Trend zum Individualisieren hält bei dezidiert an Jugendliche gerichteten Handymodellen ungebrochen an. Man sollte dabei aber auch stets bedenken, dass jedes Gerät mit austauschbaren Oberschalen von effektivem Staub- oder Spritzwasserschutz weit entfernt ist und daher aus Sicht eines alltäglichen Arbeitsgerätes wie des Sidekick 2008 eher unsinnig ist.

T-Com Sidekick 2008
Bluetooth-Fähigkeiten verbessert

Bei der aktuellen Version des T-Mobile Sidekick wurden die Bluetooth-Fähigkeiten gegenüber den Vorgängermodellen deutlich verbessert. Der T-Mobile Sidekick 2008 beherrscht jetzt das A2DP-Protokoll, mit dem auch Stereo-Bluetooth-Headsets unterstützt werden. Außerdem wurde der Datentransfer über Bluetooth dergestalt verbessert, dass nunmehr auch andere Bluetooth-Geräte wie Drucker angesprochen werden können. Ansonsten hat sich wenig verändert. Dies bedeutet auch, dass der Sidekick 2008 ebenso wie seine Vorgänger kein UMTS bietet.

Stattdessen ist wieder EDGE integriert worden – das ist schade. Denn so gibt sich der Sidekick 2008 weiterhin ambitionierter als er in Wirklichkeit ist. Für Geschäftskunden bleibt er damit uninteressant. Aber der T-Mobile Sidekick wendet sich ja ohnehin eher an jugendliche Käufergruppen, die ein wenig mit ihren Mails experimentieren wollen...