Sun Microsystems JavaFX mobile Test

(Handy-Software)
Sun Microsystems JavaFX mobile


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Sun Microsystems JavaFX mobile
Sony Ericsson setzt auf JavaFX

Es hatte sich bereits angekündigt, nun ist es offiziell: Der Handy-Hersteller Sony Ericsson wird einer der ersten Anbieter, die umfassend auf JavaFX setzen wollen. Das Unternehmen möchte die Software-Plattform in allen künftigen Mobiltelefonen integrieren. Dies berichtet das Unofficial Sony Ericsson Blog mit Berufung auf den Corporate Vice President und Head of Creation and Development, Rikko Sakaguchi. Diesem zufolge sehe Sony Ericsson in JavaFX eine hervorragende Ergänzung zu seiner eigenen Plattform-Strategie. JavaFX werde es Entwicklern im eigenen Haus und anderswo erlauben, innovative und überlegene Applikationen zu programmieren. Man erwarte einen großen Einfluss von JavaFX auf den Bereich des „mobile content“.

Das ist ein großer Sieg für Suns JavaFX-Plattform. Damit entwickelt sich JavaFX zur ernsthaften Konkurrenz von Flash und das neuere AIR von Adobe. Mal sehen, für was sich die anderen großen Mobilfunkhersteller entscheiden...

Sun Microsystems JavaFX mobile
Konkurrenz für Adobe

Sun Microsystems hat auf dem Mobile World Congress 2009 eine Version seiner Script-Sprache JavaFX vorgestellt, die für Mobiltelefone entwickelt wurde. Hauptvorteil von JavaFX mobile soll die einfachere Handhabe von komplexen, grafischen Oberflächen auf Handys sein. Eine einheitliche Script-Sprache ermögliche eine einfachere Programmierung von Anwendungen für verschiedene Betriebssysteme und eben auch eine einheitliche Entwicklungsumgebung. JavaFX mobile tritt in direkte Konkurrenz zu Flash und dem neueren AIR von Adobe, die jeweils ähnliche Ziele haben. Dabei hat JavaFX aber einen klaren Vorteil: Es bietet den einfacheren Evolutionsweg für bereits bestehende J2ME-Anwendungen.

In anderen Worten: JavaFX mobile könnte als einheitliche Plattform auf allen mobilen Betriebssystemen agieren und daher unterschiedliche Parallelentwicklungen für verschiedene Systeme erübrigen. Zusätzlich wäre der Aufwand geringer, bestehende Applikationen zu überführen. Da viele Mobiltelefone mit Flash ein erhebliches Problem haben, könnte Suns JavaFX mobile eine gute Alternative darstellen. Ob es sich allerdings wirklich durchsetzen wird, ist noch völlig offen – immerhin wollen aber laut Medienberichten Sony Ericsson und LG Electronics JavaFX mobile nutzen.