Wer häufig in lauter Umgebung unterwegs ist und dabei telefonieren möchte, sollte nicht unbedingt zum SNAPPY Stereo Headset von SpeedLink greifen. Der Grund: Das Mikrofon arbeitet anscheinend ohne Geräuschunterdrückung.
Es braucht nicht viel Phantasie um sich vorzustellen, dass ein Gespräch am Flughafen oder im Zug dadurch praktisch unmöglich wird. Immerhin lässt sich das Mikrofon stummschalten. Anwender können also während eines Chats ein kurzes Privatgespräch führen, ohne dass andere Teilnehmer davon etwas mitbekommen. Die entsprechende Taste befindet sich an der Kabelfernbedienung. Hier hat SpeedLink zudem auch den Lautstärkeregler verbaut. Der Bügel wiederum lässt sich einfach einklappen, wenn man das Mikrofon nicht benötigt. Ansonsten bietet das Headset ein Kabel, dass laut Datenblatt 240 Zentimeter lang ist. Während einer Zockersession sollte also für ausreichend Bewegungsfreiheit gesorgt sein. Angeschlossen wird es über zwei 3,5-Millimeter-Stecker. Im Unterschied zu einem USB-Headset ist also kein eigener Soundchip an Bord. Negative Konsequenz: Sofern der PC oder das Notebook mit einer schwachen Soundkarte ausgestattet ist, darf man in puncto Klangqualität nicht allzu viel erwarten. Abgerundet wird das Paket von einem verstellbaren Kopfbügel und zwei gepolsterten Hörmuscheln. Zwar erfährt man nichts zur Konfiguration der verbauten Treiber, dafür gibt es Infos zur Bauform des Kopfhörers. Laut Hersteller soll es sich um ein offenes Modell handeln. Die Schallwellen können also nach außen entweichen, was dazu führt, dass unter den Muscheln keine Hitze entsteht. Viele Verbraucher dürften das zu schätzen wissen.
Das SpeedLink SNAPPY Stereo Headset sieht gut aus und kann mit der offenen Bauweise überzeugen, allerdings ist die fehlende Geräuschunterdrückung ein Minuspunkt. Wer damit leben kann, findet das SNAPPY derzeit beim Online-Händler Amazon für knapp 15 EUR.
08.03.2012




