In technischer Hinsicht ähnelt der FingerVu 706 des koreanischen Unternehmens SoundGraph im Wesentlichen den anderen Zusatzmonitoren mit 7 Zoll, also etwa den Mimo-Bildschirmen von Nanovision (Mimo 710, Mimo 730), dem Buffalo FTD71USB, dem D-Link SideStage oder dem Samsung SyncMaster U70.
Mit einer gravierenden Ausnahme: Der FingerVU 706 ist bereits state of the art und besitzt eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Diese löst, wie die Analysten einhellig vorhersagen, im Laufe des Jahres 2010, spätestens aber Anfang 2011, mehr oder weniger die Kaltkathodenröhren auch im Monitor-Markt ab. Die Qualität der Bilddarstellung dürfte demnach die der erwähnten Konkurrenten spürbar übertreffen, insbesondere was die differenzierte Wiedergabe von Schwarz/Weiß/Grau und die Farbdarstellung betrifft.
Die Auflösung hingegen (800 x 480 Bildpunkte), der Kontrast (400:1) sowie die Helligkeit (350 cd/m²) sind nahezu mit den Werten der Mitkonkurrenten identisch. Beim Panel handelt es sich ebenfalls um ein TN-Modell, wobei die Reaktionszeit mit 25 Millisekunden recht langsam ist (oder von SoundGraph ehrlich angegeben wurde), weswegen man den FingerVU 706 nicht unbedingt dazu benützen sollte, ein rasantes Spiel zu spielen – mal abgesehen davon, dass er nur über USB mit Bildsignalen gefüttert werden kann.
Lieferbar ist der FingerVU 706 in den Gehäusefarben Schwarz oder Weiß, und dem Lieferumfang liegt erfreulicherweise sogar noch eine Fernbedienung bei, über die sich der Zusatzmonitor bis zu einer maximalen Entfernung von zehn Metern bequem vom Sofa aus steuern lässt.
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- Erschienen: 28.10.2011 | Ausgabe: 1/2012
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