Einschätzung unserer Autoren
Kinderleichte Navigation mit dem Finger
Der SoundGraph FingerVU 436 ist nur etwa so groß wie ein handelsübliches Auto-Navigationssystem, und in gewisser Hinsicht übernimmt er auch ähnliche Funktionen. Ausgestattet mit einem Touchscreen, dient der mit einer Bilddiagonalen von 4,3 Zoll für einen Monitor recht klein ausgefallenen Bildschirm dazu, allerlei Media- und Webanwendungen vom Hauptbildschirm des Notebooks auslagern und auf dem kleinen Monitor selbstständig bedienen zu können – und zwar ohne Einsatz einer Maus oder einer Tastatur, wie dies bei den anderen kleinen Zusatzmonitoren von Nanovision, Samsung oder Buffalo der Fall ist.
Die Navigation der Anwendungen erfolgt stattdessen allein mit dem Finger. Alternativ steht auch eine Fernbedienung zur Verfügung, mit der sich der FingerVU 436 vom Sofa aus steuern lässt – allerdings dürfte es ab einer bestimmten Entfernung nahezu unmöglich sein, auf dem 4,3-Zöller noch etwas zu erkennen. Doch mit den Touchscreen-Fähigkeiten allein gibt sich der FingerVU 436 nicht zufrieden. Mittels installierter Media-Module bietet er ein Interface für eine Reihe von Multimediaanwendungen, namentlich: Windows Media Player, iTunes, Winamp, Real Player, Realone Player, QuickTime, MusicMatch Jukebox, Sonique, GOM Player, KMP, Jet Audio, Power Cinema, Win DVD, Power DVD und Windows Media Center Edition.
In puncto technischer Ausstattung wiederum gibt sich der FingerVU 436 mit Ausnahme seiner LED-Hintergrundbeleuchtung recht bescheiden. Der eingebaute Touch-Bildschirm von Samsung bietet eine Auflösung von 480 x 272 Bildpunkten im Seitenverhältnis von 16:9 und einem relativ hohen Kontrast von 800:1. Bescheiden, und dies ist eine sehr erfreuliche Nachricht, ist aber auch der von SoundGraph in Korea veranschlagte Preis für den FingerVU 436: Knapp 90 Euro. Und wer ein paar Euro, genauer: 30 Euro mehr investiert, bekommt sogar ein technisch fast identisches Modell mit einem 7-Zoll Display, den FingerVU 706 – denn genau betrachtet sind 4,3 Zoll für einen Notebook-Zusatzmonitor doch etwas wenig.