Sony erweitert die F-Serie um einen neuen WUXGA-Beamer namens VPL-FH30. Das Gerät empfiehlt sich vor allem für die feste Installation in Auditorien und größeren Konferenzräumen. Pluspunkte gibt es für den stattlichen Lens-Shift von vertikal 60 und horizontal 32 Prozent.
Weil sich das Bild mittels Lens-Shift auf der Achse verschieben lässt, ohne dass der Projektor selbst bewegt werden muss, kann man den FH30 flexibel im Raum platzieren – zum Beispiel unter der Decke und/oder seitlich versetzt zur Achse. Im Gegensatz zur digitalen Keystone-Korrektur, die der Beamer ebenfalls beherrscht, ist ein Qualitätsverlust beim mechanischen Lens-Shift ausgeschlossen. Das 3-LCD-Gerät projiziert mit einer physikalischen Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln, demnach lassen sich auch Full-HD-Inhalte in optimaler Qualität darstellen. Laut Datenblatt bringt es die 275 Watt starke Lampe auf eine Lichtleistung von bis zu 4300 ANSI-Lumen. Im Standard-Modus verringert sich die Helligkeit, dafür steigt die Lebenserwartung der Hochdrucklampe von geschätzten 3000 auf bis zu 4000 Stunden. Beim Kontrastverhältnis nennt der Hersteller einen Wert von 2000:1. Mit dem Modell lassen sich Projektionsgrößen von 40 bis hin zu 600 Zoll realisieren – das sind satte 15,24 Meter in der Diagonale. Für externe AV-Quellen hält der Beamer, dem Sony eine Leistungsaufnahme von 10 Watt im Standard-Standby bescheinigt (0,3 Watt im Low-Standby, bis zu 380 Watt im Betrieb), die üblichen Schnittstellen bereit, konkret: HDMI, DVI-I-D, S-Video, Composite-Video und VGA. Außerdem hat man einen VGA-Ausgang, einen Ethernet-Anschluss für die Netzwerkadministration sowie Audio-Ein- und -Ausgänge verbaut. Einen integrierten Lautsprecher bietet der rund acht Kilogramm schwere Installationsprojektor nicht.
Im Business-Bereich setzen die meisten Hersteller nach wie vor auf XGA-Auflösung. Wer auch HD-Material verlustfrei projizieren will, ist mit einem WUXGA-Beamer wie dem von Sony, der übrigens auch den für die Darstellung von Röntgen-, CT- und MRI-Bildern relevanten Standards DICOM und GSDF entspricht, gut beraten. Kostenpunkt für das bis dato ungetestete und ab März erhältliche Modell: 2900 Euro.
23.02.2011







