Sony Vaio VPC-Z13Z9E/X Test

(Notebook)
Vaio Z13 (Z9E/X)

sehr gut (1,5) 3 Tests 03/2011

0 Meinungen
Erste Meinung schreiben

Produktdaten:
  • Displaygröße: 13,1"
  • Gewicht: 1420 g
  • Akkulaufzeit: 6 h
  • Arbeitsspeicher (RAM): 6144 MB
  • Prozessorgeschwindigkeit: 2800 MHz
  • Festplattenkapazität: … mehr Infos

Dies ist eine Produktvariante von:

Weitere Produktvarianten:

c't
Heft 2/2011
6 Produkte im Test
ohne Endnote

„Fast-Alleskönner: Sonys Vaio Z ist dank schneller Hardware, langer Laufzeit und guter Tastatur das vielseitigste Subnotebook. Das Display spiegelt allerdings, und die Docking-Station bietet nur wenige Anschlüsse.“

Toms Hardware Guide
3/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„Das Vaio VPC-Z13Z9E/X bringt alles auf, was heute in einem Subnotebook arbeiten kann. Neben dem schnellen Core i7-640M (2 x 2,8 GHz) macht sich vor allem die 256 GB Samsung SSD (4 x 64 GB im Raid 0) für die Geschwindigkeit beim Arbeiten bezahlt. Die mit einem schwachen 450-MHz-Takt laufenden Geforce GT 330M ist durch eine recht schwache Leistung nicht jedes Spielers Freund. Zudem ist die flackernde Grafik-Umschaltung per Multiplexer nicht mehr zeitgemäß (Besser wäre Optimus). Die hohe Leistung der CPU hat aber ihren Preis. ...“

notebookcheck.com
1/2011
Einzeltest
„sehr gut“ (88%)

„Seinem Vaio VPC-Z13Z9E/X versucht Sony alles auf den Weg zu geben, was für ein starkes Notebook-Erlebnis sorgt. Mit dem schnellen Core i7-640M (2 x 2.8 GHz, Turbo Boost, Hyper Threading) und der Geforce GT 330M (gedrosselt) steckt leistungsstarke Standard-Hardware im leichten Gehäuse. Es ist aber vor allen anderen der Raid 0 Verbund aus vier 64 GB Samsung SSDs, die aus dem 13.1-Zoller einen Sprinter machen. Das alles hat mit 3.299 Euro aber auch einen krassen Preis. ...“

Benachrichtigung bei neuem Test

Einschätzung unserer Autoren

Sony Vaio Z13 (Z9E/X)
Überragendes Display im leistungsstarken Sony

Der im Sony Vaio VPC Z13Z9E/X verbaute Bildschirm läuft den Konkurrenzmodelle den Rang ab. Den Testern des Internetportals Notebookcheck trieb er aufgrund seines „stolzen Farbraums“ sogar „beinahe Tränen in die Augen“, das Panel überzeugte mit brillanten Farben und einer sehr guten Helligkeit sowie hervorragenden Blickwinkeln. Das Subnotebook macht aber auch mit einem schnellen Prozessor und gleich vier SSD-Speicherfestplatten von sich reden.

Das absolute Highlight des Subnotebooks ist jedoch das 13,1 Zoll Display. Mit seinem großen Farbraum übertrifft es sogar das Panel des Macbook Pro 13 oder des Envy 14-1010eg von HP. Die Ausleuchtung wiederum ist mit 95 „selten“ homogen (Notebookcheck), die Helligkeit mit durchschnittlich 240 bis 243 cd/m² sehr hoch. Die semi-matte Oberfläche minimiert auf der einen Seite Lichtreflexionen durch Sonneneinstrahlungen, auf der anderen Seite bleiben die Farben brillant und leuchtend. Ein integrierter Umgebungslichtsensor regelt zusätzlich automatisch die Helligkeit des Panels. Besonders lobenswert sind die horizontalen Blickwinkel, Abweichungen sind erst ab 85 Grad sichtbar, der vertikale Blickwinkel allerdings beträgt nur 15 Grad. Trotzdem zählt laut Notebookcheck das Display zu den Glanzlichtern des Gerätes und sogar des gesamten Notebook-Markts.

Darüber hinaus wartet das Subnotebook mit gleich vier SSDs (zusammen 256 GB) auf, die in einem Raid-0-Verbund zusammengeschlossen sind, und deren Stärken in sehr schnellen Zugriffszeiten liegen, die maßgeblich zu den hervorragenden Leistungsergebnissen des Notebooks im Test beigetragen haben – zusammen mit dem Intel Core i7-640M-Prozessor sowie dem 6 GByte großen Arbeitsspeicher (ausführlicher nachzulesen im großen Testbericht von Notebookchek).

Für Spieleliebhaber wird die Leistung der Nvidia GeForce GT 330M allerdings vermutlich nicht ausreichen. Aktuelle Games sind nur mit geringen bis mittleren Details flüssig zu meistern. Jedoch ist die 3D-Performance von älteren Spielen mit der Grafikkarte des Sony einwandfrei. Die Verwendung von Carbonfaser und Aluminium macht das Gehäuse darüber hinaus sehr stabil und verwindungssteif – mit Ausnahme der Bodenplatte, die sich mit Druck deutlich eindrücken lässt.

Ebenfalls positiv zu erwähnen ist die stabile Tastatur. Die Tastenzwischenräume sind ausreichend groß und das Tastenbett kann beleuchtet werden. Im WLAN-Betrieb schafft das Vaio Subnotebook ca. 4 Stunden und 17 Minuten ohne Stromzufuhr, bevor es schlappmacht. Auch einem DVD-Abend ohne Netzteil steht bei einer Laufleistung von rund 3 Stunden und 37 Minuten nichts im Weg. Je mehr dem Modell abverlangt wird, desto hörbarer werden die Lüftergeräusche und auch die Temperatur steigt an. Während die Lautstärke nach einiger Zeit störend wirkt, bleiben die Temperaturwerte jedoch im grünen Bereich.

Das außergewöhnliche Display sowie die vier SSDs haben allerdings auch eine Kehrseite, denn das Vaio VPC Z13Z9E/X liegt derzeit bei rund 3.490 Euro (Amazon) – für diesen Preis hätte man auch verlangen können, dass die Grafikkarte eine überzeugendere Spieleperformance mit sich bringt, und dass sich das Kühlsystem in Sachen Lautstärke in vornehmer Zurückhaltung übt.