Sony Vaio VPC-X13D7E Test

(Notebook)
VPC-X13D7E/B

sehr gut (1,4) 2 Tests 11/2010

3 Meinungen
(gut)
Produktdaten:
  • Displaygröße: 11,1"
  • Gewicht: 780 g
  • Akkulaufzeit: 8 h
  • Arbeitsspeicher (RAM): 2048 MB
  • Prozessorgeschwindigkeit: 2000 MHz
  • Festplattenkapazität: … mehr Infos

Dies ist eine Produktvariante von:

Weitere Produktvarianten:
  • Vaio VPC-X11S1E/B

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Heft 6/2010
Einzeltest
„sehr gut“

„Nüchtern betrachtet ist das X13 ein hinsichtlich der Systemleistungen höchstens durchschnittliches Netbook. Mit Blick auf Prozessor und Grafikelektronik wird sich folglich wohl auch kaum ein Käufer für das X13 entscheiden. Und mit über 1.500 Euro ist es einfach viel zu teuer. Das edle, superflache und leichte Gehäuse allerdings weckt ebenso Emotionen wie die Tatsache, dass das Gerät absolut geräuschlos arbeitet. ...“

notebookcheck.com
8/2010
Einzeltest
„gut“ (84%)

„... Das Vaio VPC-X13D7E/B gibt es nicht zum Netbook-Sparpreis. Es eignet sich daher für Leute, die ein Prestigeobjekt suchen. In Sachen Leichtigkeit und Exklusivität ist das Vaio X den Eee-PCs, MSI Winds und Aspire-Ones aber meilenweit voraus. Leider gilt das nicht für die Stabilität.“

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Meinungen (3)

Einschätzung unserer Autoren

Sony VPC-X13D7E/B
Eleganz gepaart mit Qualität

Es wiegt nur rund 760 Gramm und ist schlank gebaut: Das Vaio X13 D7E/B besticht durch sein dünnes Design. Wer dieses Subnotebook sein Eigen nennen darf, setzt ein klares Statement, dass es nicht auf unzählige und übertriebene Features, sondern auf eine Top Qualität und Verarbeitung ankommt.

Das Vaio wird von einem Intel Atom Z550 Prozessor betrieben und taktet mit 2.0GHz. Die Leistung dieser CPU ist nicht überragend und reicht nur für Office-Arbeiten und Surfen. Was ihn auszeichnet, ist sein sehr energiesparender Verbrauch. Der Arbeitsspeicher (2 GByte), sowie der SSD-Speicher (128 GByte) sind standardmäßig ausgerüstet.

Der Intel GMA 500 onboard Chipsatz-Grafikkern enthält einen integrierten Video Decoder. Mit einer 3D-Spieleperformance kann er allerdings nicht aufwarten, daher sind nur veraltete Games (Age of Mythology) flüssig und problemlos spielbar. Doch die Kombination aus Prozessor und Grafikkern führt zu einem äußerst geringen Stromverbrauch und so hält der Akku unter WLAN-Betrieb gut und gerne bis zu 5 Stunden. Der 11,1 Zoll große Bildschirm ist nur leicht entspiegelt, dafür aber sehr hell, sodass Lichtreflexionen nur eingeschränkt zu Störungen führen. Das Gehäuse wurde aus einem Karbon-Material gefertigt, was für die nötige Stabilität und Robustheit sorgt. Das etwas zu klein geratene Touchpad ist optisch kaum von der Oberfläche des Subnotebooks zu unterscheiden und die darunter liegenden Touchpad-Tasten erfordern einen zu hohen Kraftaufwand. Die Tastatur besteht aus freistehenden Tasten mit großen Zwischenräumen, die eine gute Orientierung mit den Fingern ermöglichen. Die Handballenauflage bleibt mit durchschnittlich 27°C angenehm kühl, während sich die Temperatur an einem Teil der Bodenplatte zwischen sehr warmen 40°C und 46°C einpendelt.

An und für sich ist das Sony Vaio VPC-X13D7E/B ein wunderbares Office-Arbeitsgerät, das dank der schlichten aber schicken Aufmachung sehr edel aussieht. Allerdings ist das keine billige Anschaffung. Rund 1.100 Euro (bei amazon) muss man aufbringen, wenn man sich für dieses Modell entscheiden sollte.

Sony VPC-X13D7E/B
Sony Vaio VPC-X13D7E/B: Subnotebook für die Jackentasche

Mit dem Sony Vaio VPC-X13D7E/B platziert sich ein Subnotebook auf dem Markt, das Seinesgleichen bei der Konkurrenz vermissen lässt. Auch wenn die Bezeichnung X13 ein 13 Zoll großes Gerät vermuten lässt, ist das neue Vaio mit seinen 11,1 Zoll eher in der Netbook-Klasse anzusiedeln. Eine maximale Dicke von 13 Millimetern und einem Gewicht von 760 Gramm inklusive Akku machen es so handlich, dass man es auch in eine größere Jackentasche stecken kann.

Das Gehäuse aus Carbonfaser ermöglicht das geringe Gewicht des Sony Vaio VPC-X13D7E/B, welches aber auch sehr biegsam ist. Trotzdem muss man keine Angst vor einem Bruch haben, denn das matt lackierte Gehäuse hält einiges aus. Zur weiteren Gewichttseinsparung wurde keine herkömmlich Festplatte verbaut sondern eine 128 GByte große SSD von Samsung (SAMSUNG MMCRE28GFMXP-MVB ). Diese am ATA-Port betriebene Platte kann in der Performance nicht wirklich überzeugen, da sie im PassMark-Benching noch unter der mechanischen SATA-Schwester SAMSUNG HM500JI liegt – zu schwach für eine zeitgemäße SSD. Der 2,0 GHz schnelle Intel Atom Z550 bringt in Kombination mit 2 GByte Arbeitsspeicher eine brauchbare Leistung, die für alltägliche Arbeiten ausreichend ist. Besser schneidet jedoch das mit 1.366 x 768 Pixeln auflösende matte Display ab. Seine LED-Hintergrundbeleuchtung sorgt mit gleichmäßigen 230 cd/m² für angenehmes Arbeiten im Außenbereich.

Die Akkulaufzeit von 4 bis 5 Stunden je nach Anwendung wird den meisten Usern ausreichen, da der Akku selbst kaum Gewicht in die Waagschale wirft. Bei einem derart flachen Gehäuse ist die Unterbringung der Anschlüsse eher schwierig und Sony musste sparsam vorgehen. Für die nur 9 Millimeter hohe Base-Unit musste ein spezieller, klappbarer Ethernet-Anschluus entwickelt werden, da der Stecker für das LAN 12 Millimeter hoch ist. Hinzu kommen noch ein VGA-Anschluss, zwei USB-Ports, ein CardReader und eine Kopfhörerbuchse.

Das Sony Vaio VPC-X13D7E/B ist das typische Business-Zweit(Dritt)-Gerät und verfügt selbstverständlich auch über ein 3G-Modul für den allgegenwärtigen Web-Zugriff. Interessierte müssen ihr Geschäftskonto mit rund 1.400 Euro (bei amazon) belasten, um neidische Blicke im Café auf sich zu ziehen.