Wer sich für das Sony Vaio VPC-SB4M9E entscheidet, muss im Internet derzeit satte 1.000 Euro auf den Tisch legen. Zu viel, wie ein Blick aufs Datenblatt beweist. Vor allem in puncto Hardware hätte das japanische Unternehmen eine Schippe drauflegen können.
Sicher, der verbaute Zweikerner Core i3-2350M von Intel hat seine Qualitäten. Er taktet mit 2,3 GHz und stellt genügend Power bereit, um ausreichend schnell Fotos zu bearbeiten oder Dateien in andere Formate umzuwandeln. Zu den genannten Konditionen gibt es allerdings genügend Notebooks, die mit einem noch flotteren Modell aus Intels Core i5- oder i7-Reihe bestückt sind. Ansonsten bietet die Hardware sechs GByte RAM, eine 640 GByte große Festplatte und eine HD Graphics 3000. Hinzu kommt mit der AMD Radeon HD 6470M eine dedizierte Grafik, die allerdings nur zur Einsteigerklasse gehört. HD-Videos sind damit natürlich drin, Spiele hingegen eher nicht.
Das Panel misst 13,3 Zoll, löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf und ist Teil der „Vaio Plus“-Kategorie. Letzterer bescheinigt Sony eine reflexionsarme Oberfläche, auf der „Bilder auch draußen gut erkennbar“ sein sollen. Das klingt reichlich nebulös. Bei einem komplett entspiegelten Display jedenfalls hätte das Unternehmen sicher anders formuliert. An Schnittstellen wiederum gibt es HDMI, VGA, einen Kartenleser sowie drei USB-Ports, von denen einer den 3.0-Standard unterstützt. Flotte Datentransfers sind also möglich. Ins Netz geht es schließlich per WLAN nach 802.11 a/b/g/n, zudem kann der 1.720 Gramm leichte 13-Zöller via Bluetooth 3.0 kabellos mit kompatiblen Peripheriegeräten kommunizieren.
Das Sony Vaio VPC-SB4M9E sieht gut aus und hat einen ordentlichen Prozessor im Gepäck, allerdings ist der aufgerufene Preis einfach zu hoch. Wer etwas Zeit mitbringt, findet hier für weniger Geld sicher einige vergleichbare Alternativen.
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- Erschienen: 07.10.2011 | Ausgabe: 11/2011
- Details zum Test
„befriedigend“ (2,84)
Preis/Leistung: „teuer“












