Dass Sony gute Produktdesigner beschäftigt, ist hinlänglich bekannt. Allerdings sparen die Japaner dafür häufig an der Hardware. Nicht so beim Vaio VPC-F22M1E: Das Multimedia-Notebook ist nicht nur schick, sondern hat auch einen starken Intel-Prozessor an Bord.
Konkret kommt ein Core i7-2630QM zum Einsatz, der seinen Basistakt im Turbo Boost auf bis zu 2,9 GHz anheben kann und zudem die sogenannte HyperThreading unterstützt. Mit den vier physischen Kernen lassen sich also im Extremfall acht Jobs gleichzeitig erledigen. Was die Leistungsfähigkeit angeht, so stellt der Prozessor erfahrungsgemäß genügend Power bereit, um selbst heftige Anwendungen wie die Konvertierung von Videos oder das Verschlüsseln ganzer Datenträger flott zu bearbeiten. Unterstützt wird die CPU hierbei von sechs GByte RAM, außerdem bietet die Hardware eine 640 GByte große Festplatte und eine Nvidia GeForce GT 540M. Letztere kann dabei zur guten Mittelklasse gezählt werden. Einige Games mit durchschnittlicher Datenintensität sollten also drin sein.
Das 16,4 Zoll messende Panel wiederum löst mit starken 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Ein klarer Pluspunkt, vor allem, weil man dadurch das eingebaute Blu-ray-Laufwerk richtig nutzen und die Blauscheiben auch auf dem Notebook selbst in voller Qualität anschauen kann. Leider äußert sich Sony nicht dazu, ob die Bildschirm-Oberfläche matt oder entspiegelt ist. Eine Einschätzung zur Qualität der Farbdarstellung ist demnach kaum möglich. Nichts auszusetzen gibt es dagegen an den Schnittstellen. Hier unterstützen zwei der drei USB-Buchsen den 3.0-Standard für schnelle Datentransfers, außerdem stehen ein Kartenleser sowie ein VGA- und ein digitaler HDMI-Port zur Verfügung. Ins Netz geht es schließlich per WLAN, zudem kann das 3,1 Kilogramm schwere Notebook via Bluetooth 3.0 drahtlos mit Maus, Headset und Co. kommunizieren.
Das Sony Vaio VPC-F22M1E sieht gut aus, verspricht eine starke Performance und verfügt über alle wichtigen Anschlüsse. Unterm Strich ein interessantes Paket, auch wenn man dafür bei diversen Internet-Händlern durchaus etwas tiefer in die Tasche greifen muss (rund 1.200 ,-).
03.01.2012












