Einschätzung unserer Autoren
Schnell und effizient
Flottes Arbeitstempo und geringer Stromverbrauch schließen sich bei einem Notebook nicht zwangsläufig aus. Ein Beispiel: Das neue Vaio SV-S1511X9E von Sony. Mit an Bord ist eine effiziente CPU aus Intels aktueller Ivy Bridge-Generation, zudem darf man sich auf ein Solid State Drive (SSD) freuen.
Das SSD schluckt 128 GByte und ermöglicht nicht nur blitzschnelle Zugriffszeiten, sondern auch einen energiesparenden Betrieb. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem verbauten Vierkerner Core i7-3612QM. Soll heißen: Der Prozessor kommt selbst mit harten Jobs ohne Probleme zurecht, verbraucht jedoch trotzdem nur 35 Watt. Wer das 2.000 Gramm leichte Notebook unterwegs nutzen möchte, darf also mit ordentlichen Akkulaufzeiten rechnen.
Ansonsten bietet der Prozessor – wie alle Modelle der neuen Ivy Bridge-Reihe – eine HD Graphics 4000, die verglichen mit früheren Onboard-Lösungen wesentlich leistungsfähiger ist. Beispielsweise hat sie einen einen separaten Cache und DirectX 11-fähige Shader im Gepäck, zudem unterstützt sie den Anschluss von drei externen Bildschirmen. Abgerundet wird die Hardware von acht GByte RAM, die sich auf zwölf GByte aufrüsten lassen.
Das Display wiederum misst 15,5 Zoll und verfügt laut Sony über eine reflexionsarme Oberfläche, zudem liegt die Auflösung bei 1.920 x 1.080 Bildpunkten (Full-HD). Man hat also genügend Platz, um mehrere Fenster nebeneinander zu öffnen und gleichzeitig zu bearbeiten. An Schnittstellen schließlich gibt es alle modernen Optionen (Kartenleser, Dockinganschluss, HDMI, USB 3.0) und natürlich darf auch ein guter Netzwerkbereich inklusive WLAN und Bluetooth nicht fehlen.
Das Vaio SV-S1511X9E arbeitet schnell, verbraucht nicht allzu viel Strom und richtet sich damit in erster Linie an Geschäftskunden. Verfügbar ist das Notebook ab Juni 2012, die Konditionen sollen laut Sony bei rund 1.600 EUR liegen.
Verstaubter Prozessor
Sony listet seit Mitte Mai 2012 die ersten Modelle seiner neuen Notebook-Serie Vaio-SV. Eines davon – das S1511Q9E – ist mit einem Full-HD-Panel ausgestattet, allerdings muss man dafür auf Hardware-Ebene mit einem etwas älteren Intel-Prozessor leben.
Konkret handelt es sich um einen Core i3-2350M, der nicht zur aktuellen Ivy Bridge-, sondern zur Anfang 2011 veröffentlichten Sandy Bridge-Generation gehört. Negativ daran ist vor allem die Tatsache, dass die älteren Chips über eine wesentlich schwächere Onboard-Grafik verfügen (HD 3000). Die neuen Prozessoren hingegen haben allesamt eine HD 4000 im Gepäck, die erstmals DirectX 11 unterstützt und mit der sich – das zeigen zumindest erste Tests – durchaus einige Games vernünftig spielen lassen.
Die CPU selbst taktet mit bis zu 2,3 GHz und gehört ebenfalls nicht unbedingt zu den „Powerhorses“. Sicher, für vergleichsweise simple Tools wie Office, Internet und Photoshop reicht sie ohne Probleme aus. Bei härteren Jobs hingegen ist Geduld gefragt, etwa bei der Bearbeitung und Umwandlung von Videodateien. Abgerundet wird die Hardware von einer 500 GByte großen Festplatte und vier GByte RAM, wobei man den Arbeitsspeicher laut Datenblatt bei Bedarf auf maximal zwölf GByte erweitern kann.
Das Panel wiederum misst 15,5 Zoll, löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf und gehört zur sogenannten Vaio Plus-Kategorie. Man darf sich also auf große Betrachtungswinkel und eine reflexionsarme Oberfläche freuen. An Schnittstellen gibt es einen SDXC-fähigen Kartenleser, VGA, HDMI sowie drei USB-Buchsen, von denen zwei den 3.0-Standard für flotte Datentransfers unterstützen. Ins Netz geht der 2.000 Gramm leichte 15-Zöller schließlich per WLAN, zudem ist der Funkstandard Bluetooth 4.0 an Bord.
Das Vaio SV-S1511Q9E sieht gut aus, ist relativ leicht und punktet mit seinem Full-HD-Panel, allerdings erscheinen die Konditionen angesichts der mäßigen CPU etwas überzogen: Sony selbst empfiehlt zum Beispiel einen unverbindlichen Verkaufspreis von 899 EUR.





