Sony DPF-F800 Test

(Digitaler Bilderrahmen)
DPF-F 800

gut (2,0) 2 Tests 01/2011

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Produktdaten:
  • Displaygröße: 8"
  • Kompatible Speicherkarten: MMS, …
  • Interner Speicher: 256 MB
  • Schnittstellen: Mini-USB
  • Unterstützte Bildfor … mehr Infos

SFT-Magazin
Heft 2/2011
Platz 6 von 8
„gut“ (2,0)

„Plus: Gute Bildqualität; Gute Druck-Ergebnisse; Hochwertiges Design, mitgelieferte Fernbedienung.
Minus: 16:10-Seitenverhältnis, relativ geringe Display-Auflösung.“

Focus Online
1/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„Der S-Frame DPF-F800 ist womöglich ein gutes Geschenk für jemanden, der auf digitalem Gebiet fast gar nicht ausgerüstet ist. Wenn etwa Oma, die auch mal ein Bild der Enkel mitnehmen möchte, das Einsetzen der Papierkartusche gut genug erklärt wird, kann sie über den Print-Knopf auf der Fernbedienung bequem eine A6-Kopie des Fotos ausdrucken.“

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Einschätzung unserer Autoren

Sony DPF-F 800
Bilderrahmen mit Drucker für 40-Cent-Prints

Die Idee ist zwar nicht neu, trotzdem versucht nun auch Sony, einen digitalen Bilderrahmen mit der Zusatzfunktion Drucken erfolgreich zu vermarkten. Die Idee, die hinter dem Konzept und damit hinter dem DPF-F800 steckt, klingt auch gar nicht so unplausibel. Denn es kommt sicherlich gar nicht so selten vor, dass man ein Foto, das gerade auf dem Bilderrahmen gezeigt wird, am Liebsten sofort ausgedruckt in der Hand halten möchte – und zwar ohne dazu den Umweg über einen Drucker nehmen zu müssen.

In einem ersten Praxistest, veranstaltet von der Zeitschrift „Focus“, hat sich allerdings bereits die weniger schöne Kehrseite dieser Idee gezeigt: Bei der Druckqualität müssen Abstriche hingenommen werden, sie sei, so das Magazin weiter, nur „mittelmäßig“ und können kaum mit der eines Tintenstrahldruckers konkurrieren, sei aber immerhin besser als ein Polaroid. Das Verfahren selbst macht die Ausdrucke auch nicht gerade preiswert. Für den Druck muss eine Kassette mit Spezialpapier und Kartusche angebracht werden, die beide zusammen die Kosten für ein Foto auf etwa 40 Cent hochtreiben – bei einem Tintenstrahler kommt man in der Regel mit der Hälfte oder noch weniger davon, die Entwicklung über Internet-Anbieter oder Drogerien ist sogar noch günstiger.

Doch bei den billigeren Varianten muss eben ein Umweg oder Wartezeit in Kauf genommen werden, sodass die Funktion, sparsam eingesetzt, nicht zu einem schwarzen Loch für die Haushaltskasse wird. Diese Gefahr ist allerdings relativ groß, denn der digitale Bilderrahmen schluckt auch Speicherkarten einer Digitalkamera und verleitet also dazu, mal eben schnell einen der kürzlich geschossenen Schnappschüsss dem anwesenden Freundeskreis zum Mitnehmen auszudrucken – übrigens, dies sei der Vollständigkeit halber auch noch erwähnt, sogar in aufgepimpter Form, denn vor dem Druck können die Fotos noch mit diversen Layouts kreativ verschönert werden.

Als digitaler Bilderrahmen wiederum bietet der Bilderrahmen solide technische Daten für Auflösung und Speicher, im Großen und Ganzen halten die Geräte von Sony in puncto Bildqualität, was sie versprechen. Der Funktionsumfang wiederum fällt etwas schmalbrüstig aus und auch das Seitenformat von 16:10 ist nicht unbedingt optimal – kurzum: Die relativ hohen Anschaffungskosten für den Bilderrahmen gehen hauptsächlich auf das Konto der Druckfunktion. Kunden, die davon begeistert sind, werden den Zusatzobulus sicherlich gerne berappen, kühle Rechner hingegen eher vor einem Kauf zurückschrecken oder sich mehr für den VisiPrint 80T von Reflecta (Testergebnisse) interessieren, der ebenfalls Thermosublimationsdrucke herstellen kann und über Amazon für knapp 65 Euro zu beziehen ist.