Um mit der neuen Sony CMT-V75BTiP Musik zu hören, muss man sein iPhone oder seinen iPod nicht zwingend am Dockingport anschließen. Der Grund: Die Kompaktanlage unterstützt den Funkstandard Bluetooth zur kabellosen Musikübertragung.
Voraussetzung ist natürlich, dass sich Nutzer nicht zu weit von der Anlage entfernen. Leider schweigt sich Sony in diesem Zusammenhang darüber aus, welche Bluetooth-Version konkret an Bord ist. Aussagen zur Reichweite sind demnach nicht möglich. Was die weitere Ausstattung angeht, so hält sich das Unternehmen mit Informationen ebenfalls zurück. Zwar erfährt man, dass die Kompaktanlage ein CD-Laufwerk im Gepäck hat. Welche Rohlinge und welche Dateiformate selbiges unterstützt, bleibt jedoch unklar. Sicher ist nur, dass man sich über einen ziemlich funktionalen Tuner freuen darf. Funktional bedeutet, dass er nicht nur analoge UKW- und MW-Sender, sondern auch digital übertragene DAB+-Programme empfängt.
Verglichen mit seinem Vorgänger bietet der DAB+-Standard zwei Vorteile. Zum einen haben die Entwickler eine verbesserte Fehlerkorrektur integriert, die dafür sorgt, dass bei geringer Signalstärke keine „Blubber-Geräusche“ mehr auftreten. Und zum anderen verwendet DAB+ einen effizienteren Audiocodec. Positive Konsequenz: Pro DAB-Ensemble lassen sich mehr Sender übertragen. Deutschlandweit sind es momentan immerhin dreizehn, hinzu kommen weitere Angebote in den einzelnen Bundesländern. Bei den Schnittstellen wiederum erwähnt der Hersteller einen Audioeingang zum Anschluss eines Smartphones sowie eine USB-Buchse, über den sich Speichermedien mit MP3-Musik auslesen lassen. Ob mit „Speichermedien“ lediglich Sticks oder auch Festplatten gemeint sind, beantwortet Sony nicht. Den Sound übertragen schließlich zwei Ferrufloid-Lautsprecher, die einen Sound in „kristallklarer“ Qualität bieten sollen.
Die CMT-V75BTiP sieht gut aus und präsentiert sich funktional, allerdings hätte Sony etwas mehr Informationen bereitstellen können. Wer Interesse hat, muss für das Soundsystem bei verschiedenen Internet-Händlern derzeit rund 250 EUR auf den Tisch legen.
03.05.2012










