Das bereits im April 2011 gesichtete Sony Ericsson XPERIA acro ist mittlerweile vom Hersteller offiziell angekündigt worden und bestätigt dabei die Spekulationen im Vorfeld der Veröffentlichung. Es wird sich demnach beim XPERIA acro tatsächlich um eine leichte modifizierte Variante des bereits bekannten Foto-Smartphones Sony Ericsson XPERIA arc handeln. Allerdings ist die Neuerung nicht, wie bisher gemutmaßt, ein integriertes NFC-Modul. Stattdessen macht ein TV-Modul den Unterschied.
Das Sony Ericsson XPERIA acro wird demnach den mobilen TV-Empfang erlauben. Davon abgesehen handelt es sich im Grunde um das bekannte XPERIA arc, auch wenn der Hersteller dies immer noch nicht offiziell so bestätigt. Doch die bekannt gegebenen, technischen Eckdaten lassen schlichtweg keinen anderen Schluss zu. So wird das Herzstück des Handys eine 8,1-Megapixel-Kamera mit dem leistungsstarken Sensor Sony Exmor R, der besonders bei lichtschwachen Motiven und Videos seine Stärken ausspielen können soll. Natürlich ist die Kamera auch HD-fähig (720p).
Angetrieben wird das Foto-Handy von einem 1 GHz starken Prozessor, der durch eine Adreno 205 GPU unterstützt wird. Stolz verkündet Sony Ericsson zudem, dass das Mobiltelefon über ein riesiges 4,2-Zoll-Display verfügt, das mit der BRAVIA-Engine arbeitet und so beste Bild- und Videowiedergaben liefern soll. Als weiteres Schlüsselmerkmal wird ein HDMI-Ausgang zur verlustfreien Übertragung von HD-Inhalten auf externe Fernseher oder PC-Monitore genannt.
Das Sony Ericsson XPERIA acro kann angesichts dieser Eckdaten gar nichts anderes als ein neu aufgelegtes XPERIA arc sein. Dabei gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: Schön ist, dass das Mobiltelefon nun über eine Möglichkeit verfügt, unterwegs TV-Sender zu empfangen. Schlecht ist, dass dies wieder einmal nur den asiatischen Kunden nützen wird. Denn das XPERIA acro wird zunächst nur in Japan verkauft werden und vermutlich auch nie diesen Markt verlassen. Handys mit TV-Modul finden so gut wie nie ihren Weg nach Europa, zumal hierzulande die in Asien gebräuchlichen Standards allesamt den kommerziellen Tod gestorben sind.
01.08.2011
























