Mit dem txt hat Sony Ericsson ein neues Handy vorgestellt, das sich wie schon das Schwestermodell txt pro an Vieltipper richtet. Wie jenes bietet das Handy eine QWERTZ-Tastatur für die bequeme und schnelle Eingabe langer Texte, gleichwohl auf der Gerätefront anstatt in einer Ausziehversion. Dadurch fällt auch das Display kleiner aus, das mit 2,6 Zoll Bilddiagonale und 240 x 320 Pixeln zu den schlichteren Modellen gehört. Vorteil des txt ist aber eine Schnellzugriffstaste für die SMS-Funktion.
Wie auch das txt pro ist das Sony Ericson txt ein einfaches Messaging-Handy ohne Smartphone-Ambitionen, so dass auf ein verbreitetes OS und Apps verzichtet werden muss. Auch die Ausstattung ist eher am unteren Leistungsrand angesiedelt. Zu ihr gehören eine 3,2-Megapixel-Kamera, ein Media Player mit TrackID sowie PlayNow-Zugriff, ein 100 Megabyte kleiner Speicher und der Obigo-Q7-Webbrowser. Fest integrierte Apps erlauben den schnellen Zugriff auf Facebook, Twitter und YouTube, eine Freundesanwendung fasst dabei die Aktivitäten von bis zu fünf Kontakten zusammen.
Das Quadband-Telefon unterstützt GPRS und EDGE, nicht jedoch UMTS. Wer schnell im Internet unterwegs sein möchte, sollte sich daher einen WLAN-Hotspot suchen. Unbekannt ist jedoch, welchen Standard Sony Ericsson hier abdeckt. Alternativ gibt es noch Bluetooth. Angesichts dieser doch sehr beschränkten Ausstattung verwundert es, dass das Sony Ericsson txt so kurzatmig ist. Laut Hersteller muss das Mobiltelefon nach gerade einmal drei Stunden Sprechzeit wieder an die Steckdose.
Das ist sehr wenig Zeit, zumal viele Käufer gerade von einem Einsteigermodell exzellente Ausdauerwerte erwarten. Damit könnte sich Sony Ericsson auch schon wieder ins Aus geschickt haben, denn eigentlich bietet das Handy somit nichts, was es nicht dutzendfach bei anderen Herstellern gäbe – und das erheblich ausdauernder. Auch wenn 99 Euro ein fairer Preis sein mögen.
23.06.2011






