Einschätzung unserer Autoren
sonyericsson T707
Nicht wirklich ausgereift
So sei zwar eine durchaus hochwertige 3,15-Megapixel-Kamera integriert worden, Sony Ericsson habe aber leider auf einen längst gängigen Autofocus oder ein LED-Blitzlicht verzichtet. Auch der Media Player erntet Kritik: Der Frequenzgang wirke, als sei ein starker Equalizer eingeschaltet – wobei das T707 über gar keinen verfüge. Die Bässe sowie die Höhen seien extrem überzeichnet, während die mittleren Frequenzen äußerst schwach ausfielen. Das Tastenfeld des Handys wiederum soll nur einen sehr schlechten Druckpunkt haben und daher die Bedienung erschweren – vor allem das Tippen längerer SMS dürfte so ein Problem beim T707 sein.
Doch damit nicht genug: Ausgerechnet das Hauptdesignelement der umlaufenden Beleuchtung funktioniert offenbar ebenfalls nicht so, wie man es sich wünsche. Die Lichtsignale fielen viel zu schwach aus, so dass bei hellem Sonnenlicht kaum etwas zu erkennen sei. Dies gelte im Übrigen auch für das externe Display, das bei einfallendem Sonnenschein überhaupt nur schwerlich ablesbar sei.
Das sind schon eine Menge Kritikpunkte, die sich da ansammeln. Gleichzeitig betont GSMArena aber, dass man ein Vorproduktionsmodell des Sony Ericsson T707 getestet habe. Eventuell könne sich also die Qualität beim Serienmodell verbessert haben. Ist dem so? Können Sie als Besitzer des T707 die obigen Kritikpunkte bestätigen?
sonyericsson T707
Disco-Lichter und Gestenkontrolle
Als absolutes Highlight sieht das Unternehmen daher auch die Disco-Beleuchtung am Geräterand an, die auf Anrufe auch optisch aufmerksam machen soll. So kann der stolze Anwender für jeden Anrufer eine individuelle Abfolge an Lichtsignalen festlegen, damit im wahrsten Sinne des Wortes auf den ersten Blick ersichtlich ist, wer da anruft. Die intuitive Nutzbarkeit soll sich auch in der Gestenerkennung des Sony Ericsson T707 widerspiegeln. Der Besitzer kann zum Beispiel eingehende Anrufe mit einem einfachen Schwenk seiner Hand über das geschlossene Handy ablehnen oder nervige Alarme abschalten.
Technisch bietet das Sony Ericsson T707 dagegen wenig Überraschendes: Wie erwartet wird das Handy mit dem HSDPA-Datenbeschleuniger ausgestattet sein, dazu gibt es eine einfachere 3,2-Megapixel-Kamera, einen MP3-Player, ein FM-Radio und Bluetooth-Unterstützung. Das interne Display fällt mit 2,2 Zoll ausgesprochen klein aus, noch kleiner ist aber das externe, monochromatische OLED-Display mit 1,1 Zoll. Aber das T707 soll eben gar nicht mit technischen Details auftrumpfen, sondern mit seinem Style-Faktor. Und den kann man ihm sicherlich nicht absprechen, sofern man auf wild blinkende Handys steht.
sonyericsson T707
Neues HSDPA-Klapp-Handy im Anmarsch?
Wie das Blog weiter berichtet, soll das Quadband-Handy bereits in Kürze auf den Markt kommen. Einige andere Medienberichte haben die Nachricht aufgegriffen und vermuten, dass es sich um die chinesische Version des W707 Alicia handeln könnte. Das Walkman-Handy sollte eigentlich bereits vergangenes Jahr auf den Markt kommen, wurde dann aber ersatzlos gestrichen.
Gegen diese Theorie sprechen aber zwei Fakten: Erstens ist es bei Sony Ericsson üblich, chinesische Handy-Modelle mit einem „c“ hinter der Produktnummer zu kennzeichnen – dies ist auf dem Bild der Pressekonferenz übrigens gut für das Walkman-Handy W395c erkennbar. Zweitens sieht das zumindest teilweise im Hintergrund sichtbare T707 vollkommen anders aus als das W707 in einem Promo-Video vergangenes Jahr. Was also ist das T707?





