Einschätzung unserer Autoren
sonyericsson Kurara
Kurara enthüllt: Willkommen Vivaz!
Auch die restliche Ausstattung kann sich sehen lassen. So wird das Sony Ericsson Vivaz einen 3,2 Zoll großen Touchscreen mit 260 x 640 Pixeln Auflösung, einen GPS-Empfänger und eine umfangreiche Konnektivität besitzen. Dazu gehören sowohl EDGE als auch HSPA und WLAN. Einziger Nachteil des Gerätes ist, dass es wieder auf das als weitgehend veraltet geltende Symbian S60 als Betriebssystem setzt. Hier wären Android oder etwas später im Jahr auch Symbian 3 sicherlich die besseren Wahlen gewesen. Das Sony Ericsson Kurara aka Vivaz soll aber noch in diesem ersten Quartal 2010 verkauft werden.
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Das bessere Satio?
Darüber hinaus aber scheint Sony Ericsson entgegen erster Berichte nun doch auf den Fastport-Anschluss zu verzichten und stattdessen auf den anerkannten Standard Micro-USB zu setzen. Darüber hinaus finden sich ein Steckplatz für microSD-Speicherkarten und eine 3,5mm-Buchse für Klinkenstecker – ebenfalls keine Selbstverständlichkeiten bei dem japanisch-schwedischen Joint-Venture. Einziger echter Nachteil gegenüber dem Satio ist das mit 3,2 Zoll etwas kleinere Display – im Gegenzug kann die 8,1-Megapixel-Kamera des Gerätes jedoch Videos mit einer Auflösung von 1024 x 720 Pixeln aufnehmen. Zwar ist die Kameraauflösung ebenfalls kleiner als beim Satio mit 12 Megapixeln, doch dessen Kamera hat in Tests kaum besser abgeschnitten als gängige 8-Megapixel-Modelle. Dazu kommt, dass der Akku des Kurara eine Nennladung von 1.200 mAh besitzt. Das Satio setzt dagegen auf einen viel zu kleinen Akku mit 1.000 mAh.
Wer also mit dem etwas kleineren Touchscreen und der niedrigeren Kameraauflösung leben kann, dürfte im Sony Ericsson Kurara eine echte Alternative zum Satio finden. Insbesondere die Tatsache, dass Sony Ericsson beim Kurara nun endlich durchgängig auf anerkannte Standards setzt, dürfte viele Neukunden von dem Gerät überzeugen – dann erspart man sich den Neukauf sämtlichen Zubehörs.
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Symbian-Smartphone mit 8,1-Megapixel-Kamera
Dieser Umstand macht allerdings etwas stutzig: Selbst Sony Ericsson sollte mittlerweile verstanden haben, dass es Kunden nicht unbedingt bindet, sondern neue Kunden vielmehr abschreckt, wenn nur proprietäres Zubehör verwendet werden kann. Dies gilt umso mehr für wichtiges Zubehör wie Kopfhörer. Ähnlich unverständlich ist die Entscheidung für Symbian S60 als Betriebssystem. Dieses gilt mittlerweile als inflexibel und langsam, weshalb Nokia und die Symbian Foundation nicht zufällig längst einen Nachfolger namens Symbian 2 entwickeln. Ein erst in der relativ fernen Zukunft erscheinendes Handy – im Gespräch ist ganz grob die erste Jahreshälfte 2010 – sollte doch besser auf diese Plattform setzen, wenn es schon unbedingt Symbian sein muss...