Einschätzung unserer Autoren
sonyericsson Elm
Recyclinggerät mit satter Ausstattung
Auch einen Walkman-Player sowie ein FM-Radio hat das japanisch-schwedische Joint-Venture nicht vergessen. Darüber hinaus sind Bluetooth und micro-USB als Schnittstellen integriert, der magere interne Speicher kann per microSD-Karte aufgerüstet werden. Und ebenso wie das Hazel beherrscht das Elm das Sprachkodierungsverfahren AMR-WB, das künftig für eine bessere Gesprächsqualität bei Mobilfunktelefonaten sorgen soll. Noch allerdings ist dies in den deutschen Mobilfunknetzen kein Thema – die Technologie soll erst irgendwann in der Zukunft eingesetzt werden. Der einzig spürbare Unterschied zu seinem Geschwistermodell liegt im deutlich kleineren Display: Das Elm besitzt nur einen TFT-Bildschirm mit 2,2 Zoll Bilddiagonale, das Hazel dagegen verfügt über einen mit 2,6 Zoll.
Als Teil der GreenHeart-Baureihe will das Sony Ericsson Elm auch primär mit seinem Öko-Faktor punkten. So wurde bei der Herstellung auf jegliche gefährlichen Chemikalien verzichtet und das Gehäuse aus recyceltem Kunststoff erstellt. Bei der Produktion sollen 15 Prozent weniger CO2 erzeugt werden als bei einem herkömmlichen Handy-Modell. Auf eine Anleitung verzichtet das Mobiltelefon, sie liegt nur in elektronischer Form bei, auch die Verpackung des Handys fällt kleiner aus. Darüber hinaus verwendet das Mobiltelefon das stromsparende Ladegerät EP300 GreenHeart. Das Elm soll ab dem ersten Quartal 2010 für rund 239 Euro ohne Vertrag in den Handel kommen.






