Mutige Zeitgenossen, gehörgeschädigte Partygänger oder einfach nur Wahnsinnige können sich auf Wunsch mit dem Sonic Bomb von SonicAlert mit 113 Dezibel aus dem Schlaf reißen lassen. Zur Erinnerung: Ein Jumbo startet mit etwa 120 Dezibel, das Jaulen einer Kreissäge erreicht 100 Dezibel, ein Presslufthammer in der Hand des Bauarbeiters vor der Haustür lärmt mit 90 Dezibel vor sich hin und an einer befahrenen Verkehrsstraße kann es schon einmal 80 Dezibel laut werden – die Beispiele mögen ausreichen, um die akustische Urgewalt des Weckers plastisch vor Augen zu führen.
Die Beispiele jagen allerdings auch den notwendigen Respekt vor dem Sonic Bomb ein, damit man sich nicht vorschnell dafür entscheidet, die größtmögliche Lärmstufe unbedarft einzustellen. Ratsam nämlich dürfte es sein, sich langsam an die eigene Schmerzgrenze heranzutasten und nach dem Kauf des Weckers zuerst einmal niedrigere Dezibelstufen auszuprobieren – die Skala des Sonic Bomb beginnt bei 0 Dezibel (zugegeben, wenig effektiv) und lässt sich stufenlos auf jede beliebige Zwischenlautstärke einstellen.
Apropos einstellen: Nicht nur an der Lautstärke kann gedreht werden. Auch die Höhen/Tiefen des Alarmtons sowie die Alarmarten sind variierbar. Der Wecker eignet sich sogar, so der Hersteller, für vollkommen gehörlose Menschen. Denn alternativ zum Lärm gibt er den Alarmton auch noch in Form von Vibrationen von sich. Und natürlich ist es möglich, die Helligkeit des Displays in zwei Stufen zu dimmen – wer sich leicht von einer Lichtquelle beim Einschlafen gestört fühlt, kann demnach trotzdem gefahrlos zum Sonic Bomb greifen.
Das Design des Sonic Bomb hingegen ist, wie immer, Geschmackssache, an Platz auf dem Nachttischchen wiederum beansprucht der Wecker nur magere 14 mal 14 mal 7 Zentimeter für sich. Die Garantie, in Zukunft todsicher nie wieder einen wichtigen Termin zu verpennen, kostet knapp 38 Euro. Zum Beispiel bei Amazon.
08.04.2010





















